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Freitag, 26. April 2024

Rückblick CM 26.04.2024 und Kiezblocks Karlsruhe fahren gemeinsam durch die Südstadt 12,9 km. 192 waren am Anfang dabei.

Rückblick CM 26.04.2024 und Kiezblocks Karlsruhe fahren gemeinsam durch die Südstadt  12,9 km. 192 waren am Anfang dabei.

Der Kronenplatz füllte sich nur langsam. Noch war es trocken, aber Regen war gegen Abend doch irgendwann angekündigt worden. Vielleicht ist das der Grund für das zögerliche Eintrudeln. Der Kiezblock Karlsruhe erläuterte das Konzept, das hinter dem Kiezblock steht. In vom Autoverkehr belasteten Stadtvierteln (Kiez im Berliner Jargon) sollen Filter installiert werden, die verhindern, dass Durchgangsverkehr durch den Kiez fährt. In einem weiteren Schritt soll dann der ruhende Verkehr verschwinden, sodass Plätze mit Aufenthaltsqualität, Spielplätze und damit Ruhe einkehren. Lieferverkehr, Handwerker, Taxis, Fahrten für Mobilitätseingeschränkte sollen weiterhin möglich sein. Die Idee und Realisierung stammt aus Barcelona, wo das Konzept Superblock heißt. Das wurde vor dem Start erläutert, am Sonntag 28.04.2024 soll mit einem Fest mit Veranstaltungen im vorhandenen Grün- und Spielstreifen zwischen Rüppurer- und Ettlinger-Straße die Idee vorgestellt und beworben werden. Alle sind eingeladen, sie brauchen nicht in diesem "Kiez" wohnen und leben.

Dann ging es endlich los, Regen war schließlich wahrscheinlich. Es waren dann doch zahlreiche 192 auf ihren Fahrrädern, Kinderrädern, Lastenrädern, Tandems, Anhängern und den Velomobilen, die ich am Durlacher Tor zählte. Der Oststadtkreisel bot sich für Stimmungsbilder an.

Südlich hinter dem Hauptbahnhof mit Blick nach Südwesten sah man schon eine Wolkenfront im Anmarsch. Erste Tropfen klopften schon auf dem Helm an. Am Albtalbahnhof war es dann soweit, die Polizei hatte uns die Kreuzung freigegeben, aber nichts bewegte sich in diesem Moment. Die meisten waren damit beschäftigt, sich hastig Regenjacken, Regenhosen überzuziehen.
Einem Radler, der vorbei kam und sich über den Pulk mit Blaulicht mitten auf der Straße wunderte, erklärte ich auf die Schnelle, dass eine Critical Mass ist, Sinn und Zweck der Veranstaltung, Geschichte, Verkehrswende, ... .
Ich überlegte, zog mir dann doch schnell die Regenhose an. Als ich sie hochzog, merkte ich, falsch rum. Sei's drum, es ging weiter, es ging auch so. Und keine 5 Minuten später regnete es richtig. Jetzt zählte ich nur noch 175. Und an jeder Kreuzung wurden es weniger. Aber wir kamen immer noch in sehr guter Verbandstärke am Kronenplatz an. 

Wie immer, wir sind wetterfest.

Und hier ein Stimmungbild, diesmal von mir. 

(Cornelius)    

Anschließend Bilder vom Start am Kronenplatz von Monika Wendt 
(zum Vergrößern, Bild anklicken)

Der Kiezblock wird erklärt

Am Oststadtkreisel
































Pause am Albtalbahnhof, der Regen kündigt sich an.


Im folgenden Bilder von Monika Wendt vom Start der Critical Mass:
















Freitag, 28. Juli 2023

Rückblick: Critical Mass 28.07.2023 über die Südtangente 10,7 km 470 waren in der Spitze dabei

Rückblick: Critical Mass 28.07.2023 über die Südtangente  10,7 km  470 waren in der Spitze dabei 

Es war eine besondere Critical Mass. Die Aussicht auf der Südtangente durch den Edeltrud-Tunnel zu radeln, wirkte wie ein Magnet. Nicht, dass wir uns bei der Critical Mass durch schlechtes Wetter oder Regen abschrecken lassen. Es sind, wenn man sich unsere CM beobachtet, immer über 200 Radlerinnen und Radler dabei.

Und heute war es so ein Tag, der für eine Radtour nicht wirklich verlockend war. Es wird sich schon der Kronenplatz füllen. Wie jedes Mal. Vielleicht etwas mehr, Werbung wurde mit der Südtangente ja viel gemacht. Und über dem Alb-Radweg an der Bulacher Brücke lockte ein Banner, für die CM und den Fuß- und Radentscheid, mitzumachen.

Es waren deutlich mehr, die sich auf dem Kronenplatz einfanden. Man brauchte nicht zählen, es war offensichtlich. Es waren anfangs in der Stadt knapp 400, beachtlich.
Ich wollte es wissen, wieviel die Südtangente ausmacht. Zum Zählen stellte ich mich vor der Auffahrt zur Südtangente hin.
470 radelten vorbei. Auffällig viele Familien mit fröhlichen Kindern in den Lastenrädern, sehr oft bis zu 4 Kinder in einer Lastfläche. Aber auch viele Kinder, die aus eigener Kraft mit radelten. Dazwischen das Musikbike und am Ende die bunten windschnittigen Velomobile. Den Abschluss bildete auch diesmal das Zweier-Bike, dass dem ADFC gespendet wurde.

Dann wollte ich wissen, wieviele wegen der Südtangente gekommen sind. Ich flitzte zur Stuttgarter Straße und zählte dort noch mal. Man sah es schon, viele bogen ab. 413 radelten mit uns weiter. Aber auch das ist eine Rekordteilnahme. 

Wir haben damit auf jeden Fall demonstriert, wie wichtig die Verkehrswende ist, wie wichtig es ist, attraktive Radrouten zu planen.

(Cornelius)

Und jetzt noch ein Zeugenaufruf:

In der Höhe des ZKM kreuzte ein Bus in der Gelb-Roten Lackierung der Verkehrsbetriebe den geschlossenen Verband. Busse in dieser Lackierung hat nicht nur die VBK (700-799), sondern auch Busse der SWEG und anderer Unternehmen (600-699). Uns ist gemeldet worden, dass mindestens eine Radlerin oder Radler mit diesem Bus in Konflikt gekommen ist. Zeugen und Betroffene sollen sich bitte melden. Vielleicht wurde auch erkannt, von welchem Unternehmen der Bus war. Und ob es Geschädigte gab. Meldungen an unsere email-Adresse
Kontakt: cm-ka@web.de 

Bilder von Michael Krause (zum vergrößern anklicken):