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Samstag, 15. September 2018

CM 28.09.2018 Freunde für Fremde

CM 28.09.2018 Freunde für Fremde


Start: Beginn: Kronenplatz 
(R) Markgrafenstr. (KL) Karl-Friedrich-Str. (R) Kriegsstr. (G) Tunnel unter Karlstr. (G) Kriegsstr. (R)Weinbrennerstr. (KL) Yorckstr. (L) Wichernstr. (R) Kriegsstr. 
*(GR unten) Zeppelinstr. (R) Liststr. (R) Kohlenstr. (L) Ziegelstr.
* (L) Liststr. (R) Zeppelinstr. (L) Benzstr. (L) Junker-u-Ruh-Str. (R) Bannwaldallee (G) Neue-Anlage-Str.
(L) Litzenhardtstr. (G) Bulacher Str. Wartburgstr. (R) Marie-Alexandra-Str. (L) Gebhardstr. (L) Ebertstr.
(R) Brauerstr. (R) Klauprechtstr. (L) Hirschstr. (R) Kriegsstr. (L) Karlsstr. (R) Herrenstr. (R) Erbprinzenstr.
 (L) Ritterstr. (L) Ständehausstr. 
Ende am Ständehaus

Pressemeldung

Critical Mass Karlsruhe kooperiert mit "Freunde für Fremde"

Am 28. September ist der letzte Freitag im Monat und damit wie jeden Monat der Tag, an dem sich um 18h Karlsruher RadlerInnen am Kronenplatz einfinden, um gemeinsam durch die Stadt zu radeln. Gleichzeitig ist es der Tag des Flüchtlings. Was liegt also näher als dies zum Motto zu nehmen und die Tour mit Organisationen zu koordinieren, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

So wurde also der Kontakt gesucht zu Organisationen, die sich in Karlsruhe und darüber hinaus um Flüchtlinge kümmern. Darunter der Verein Freunde für Fremde e.V., der unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Karlsuhe und andere Gruppen um 19:30 Uhr im Ständehaussaal den Dokumentarfilm 'Konzerne als Retter?' der Filmemacherin Caroline Nokel zeigen wird (mehr siehe Anhang).

Ein perfektes Timing, um die Route, die dieses Mal knapp 12 km lang sein wird, direkt dort enden zu lassen. So können Interessierte sich im Beisein der Autorin anschauen, wie Konzerne an der Entwicklungshilfe verdienen, ohne dabei allzu viel Gutes für die Menschen vor Ort zu erreichen. Die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin wird im Anschluss an die Vorführung auch für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Tour selbst führt vom Kronenplatz über die Kriegs-, Zeppelin- und Liststraße an der Flüchtlingsunterkunft in der Felsstraße vorbei. Dann weiter über die Bannwaldallee, Litzenhard- und Brauerstraße zum Platz der Menschenrechte vor dem ZKM. Dieses Zwischenziel soll auch an Artikel 14 der UN Charta der Menschenrechte hinweisen: "(1) Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen." Schließlich über Klauprecht-, Hirsch-, Krieg- und Herrenstraße zur Ständehausstraße.

Es wäre schön gewesen, noch viele weitere relevante Punkte in der Stadt anfahren zu können, wie z.B. die Fahrradwerkstatt von ‚Bikes without Borders‘ im Menschenrechtszentrum an der Durlacher Allee. Dort werden von der Initiative Fahrräder repariert und Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, um diesen Mobilität zu ermöglichen. Dies wäre der perfekte Brückenschlag gewesen zwischen den beiden Themen Flüchtlinge und Fahrrad. Somit soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Initiative ‚Bikes without Borders‘ sich immer über Mithilfe, Unterstützung und Radspenden freut.

So hofft die Critical Mass weiter auf ähnlich regen Zuspruch und Teilnahme wie in den vergangenen Monaten, um die Fahrt zu einem eindrücklichen Erlebnis für Teilnehmer wie Passanten werden zu lassen.

 Tomas Gentner



Weitere Informationen zum Film "Konzerne als Retter" 


Freunde für Fremde e.V., Karlsruhe - Home






Flyer zum Tag des Flüchtlings




Hier das wesentliche als Text:

Konzerne als Retter?
Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe
Dokumentarfilm - 86 min. D 2017, NDR / arte

Millionen Afrikaner sehen keinen anderen Weg aus dem Elend, als die Flucht nach
Europa, nach Deutschland. Selbst unter Lebensgefahr. Um den Flüchtlingsandrang
einzudämmen, will die Bundesregierung in Afrika Fluchtursachen bekämpfen und hat
damit die staatliche Entwicklungshilfe beauftragt. Die setzt dabei zunehmend auf die
Privatwirtschaft. Nur sie, so das zuständige Ministerium, könne effizient Armut und Hunger
in der Welt bekämpfen. Tut sie das wirklich?
Die Dokumentation beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im
Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch
deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin
zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und
Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen.
Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder
durch die Industrie und macht deutlich, wem solche Projekte der Entwicklungshilfe nützen
und wem sie eher schaden: Eine neue Spielart des Kolonialismus.
Die Autorin: Caroline Nokel, Jahrgang 1971, Studium
Neuere Geschichte, Romanistik, Germanistik in Tübingen und
Aix-en-Provence, Masterclass an der deutsch/französischen
Filmakademie in Ludwigsburg und FEMIS in Paris,
Deutsch/Französischer Journalistenpreis 2002,
Journalistenpreis des Bundes der Steuerzahler NRW 2010,
lebt als freie Filmemacherin in Köln.
Sie wird während der Vorführung anwesend sein und im
Anschluss für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Freitag, den 28. September 2018
19.30 Uhr
Ständehaussaal Karlsruhe
(im Untergeschoss der Stadtbibliothek)
zum „Tag des Flüchtlings“ 2018
Veranstalter: Freunde für Fremde e.V. mit Unterstützung des Kulturbüros des
Kulturamtes der Stadt Karlsruhe.
Mitveranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker KA, Deutsch-Afrikanischer Verein,
AfriKA-Union KA, IBZ, Weltladen KA, Menschenrechtszentrum KA, amnesty international
KA, Flüchtlingshilfe KA, Stoffwechsel e.V., Critical Mass Karlsruhe.

Vor der Abendveranstaltung gibt es eine Aktion von Critical
Mass Karlsruhe zum Tag des Flüchtlings:
Deren monatliche Fahrradtour findet am 28.09. zum "Tag des Flüchtlings" statt und ist
deshalb thematisch auf diesen Anlass abgestimmt.
Der Start ist um 18 Uhr am Kronenplatz in Karlsruhe und wird pünktlich zum Filmstart um
19.30 Uhr am Neuen Ständehaus (Stadtbibliothek) in der Ständehausstraße enden, so
dass anschließend der Filmabend besucht werden kann.
Die Tour selbst führt vom Kronenplatz über die Kriegs-, Zeppelin- und Liststraße an der
Flüchtlingsunterkunft in der Felsstraße vorbei. Dann weiter über die Bannwaldallee, Litzenhardt-
und Brauerstraße zum Platz der Menschenrechte vor dem ZKM. Dieses Zwischenziel
soll auch an Artikel 14 der UN Charta der Menschenrechte hinweisen: "(1) Jeder
hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen."
Schließlich über Klauprecht-, Hirsch-, Krieg- und Herrenstraße zur Ständehausstraße.
Es wäre schön gewesen, noch viele weitere relevante Punkte in der Stadt anfahren zu
können, wie z.B. die Fahrradwerkstatt von ‚Bikes without Borders‘ im Menschenrechtszentrum
an der Durlacher Allee. Dort werden von der Initiative Fahrräder repariert und
Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, um diesen Mobilität zu ermöglichen. Dies wäre der
perfekte Brückenschlag gewesen zwischen den beiden Themen Flüchtlinge und Fahrrad.
Somit soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Initiative ‚Bikes without Borders‘ sich immer
über Mithilfe, Unterstützung und Radspenden freut.
Jeder kann an der ca. 12 km Tour quer durch die Stadt teilnehmen. Bei einem Durchschnittstempo
von ca. 14 km/h ist jeder, egal ob jung oder alt, egal ob mit Stadt- oder
Rennrad, mit Liege- oder Lastenrad, herzlich willkommen.
„Critical Mass" ist eine weltweite unabhängige Bewegung, die es seit 2015 auch in Karlsruhe gibt. Immer am
letzten Freitag des Monats treffen sich fahrradbe-geisterte in Karlsruhe um 18 Uhr am Kronenplatz. Jeder
hat andere Beweg-gründe mitzufahren. Ein gemeinsames Ziel ist dabei, darauf hinzuweisen, dass das
Fahrrad viele der aktuellen Probleme lösen kann, mit denen wir zurzeit konfrontiert werden. Vor gut 200 Jahren
genau hier in Karlsruhe erfunden, hat das Fahrrad eine bewegte Geschichte hinter und seine besten Zeiten
vielleicht erst noch vor sich. Von einer Auto-fixierten Verkehrspolitik in den Hintergrund geschoben und
die Radelnden häufig als ‚Verkehrs-Rowdies' diffamiert, hat der Radverkehr bereits vor einigen Jahren begonnen,
sich aus seinem Schattenda-sein zu befreien. Weltweit begannen RadlerInnen sich zu organisieren,
um die Gleichberechtigung des Fahrrads als Verkehrsmittel einzufordern. Man sah und sieht sich zum einen
damit konfrontiert, dass das Fahrrad in der Verkehrspla-nung nicht annähernd gleichberechtigt berücksichtigt
wird. Zudem werden die bestehenden Rechte der RadlerInnen im Straßenverkehr nicht wirksam urchgesetzt
und geschützt. In Zeiten von Diesel-Gate, Kartellabsprachen innerhalb der deutschen Automobilindustrie,
hohen Schadstoffbelastungen und drohen-den Fahrverboten kann das Fahrrad mit geringem Aufwand so
viele dieser Pro-bleme zumindest deutlich entschärfen. Viele Städte weltweit zeigen mit tollen, innovativen,
dabei aber oft so einfachen Ansätzen, was alles erreicht werden kann, damit am Ende der Umbruch gelingt
und der Verkehrsraum Stadt wieder zu einem Lebensraum wird.
Mehr Infos: cm-ka.de







Stadt beteiligt sich am Parking Day 2018

Internationaler Aktionstag am 21. September / Parkplätze werden zu Aufenthaltszonen
"Wieviel schöner könnten Einkaufbummel und Flanieren in der Stadt sein, wenn nicht überall Parkplätze für Autos die Gehwege einschränken?" – wer hat sich noch nicht diese Frage gestellt? Auf das Thema Flächenverbrauch durch parkende Autos möchte der Park(ing) Day 2018 aufmerksam machen. Wie jedes Jahr seit 2005 will dieser internationale Aktionstag auch dieses Mal am dritten Freitag im September modellhaft den öffentlichen Raum für die Fußgängerinnen und Fußgänger vom ruhenden Kfz-Verkehr "zurückerobern". An diesem Aktionstag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: In der Hirschstraße etwa luden im vergangenen Jahr Bewohner vorbeikommende Passanten zum Kaffee auf einem Parkplatz ein, in der Steinstraße animierten Rollrasen und Liegestühle zum Verweilen. Im Passagehof wurden Parkplätze in eine Sitzgruppe verwandelt. 
Dieses Jahr findet der Aktionstag am 21. September erstmals mit Beteiligung der Stadt Karlsruhe statt. "Da ich am liebsten zu Fuß in der Stadt unterwegs bin, finde ich diese Aktion unterstützenswert", betont Baubürgermeister Michael Obert. Der Schwerpunkt des diesjährigen Park(ing) Day liegt von 13 bis 22 Uhr auf der nördlichen Karlstraße vor dem Prinz-Max-Palais. Organisiert werden die Aktionen in der Innenstadt vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und weiteren Initiativen. VCD-Vorstand Manuel Quinting ist begeistert von der positiven Resonanz im Vorfeld. "Ich freue mich, dass wir so viele Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen gewinnen konnten. Ein besonderes Highlight werden die Lesungen für Kinder der Kinder- und Jugendbibliothek sein." Neben der Bibliothek beteiligen sich auch mehrere Geschäfte und Gastronomen. Außerdem ist das Stadtplanungsamt mit einem Infostand vor Ort und will mit Passanten über die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Teil der Karlstraße ins Gespräch kommen.
Neben dieser zentralen Aktion werden auch in anderen Stadtteilen zahlreiche Parkplätze kreativ umgestaltet. Wer noch spontan am Park(ing) Day teilnehmen möchte und einen Parkplatz vor dem Haus zu einem schöneren Ort machen möchte, kann sich beim VCD unter der Mailadresse karlsruhe@vcd.org beraten lassen.





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Freitag, 31. August 2018

CM 31.08.2018 CM meets Botanischer Garten KIT

CM 180831 Critical Mass meets Botanical Garden KIT  11,7 km
242 sind mitgeradelt und 115 entspannten sich im Anschluss im Botanischen Garten des KIT
(siehe auch den folgenden Post: am MI 29.08.2018 findet eine "CM" mit dem Badischen Kunstverein statt, von Plattenladen zu Plattenladen)

Kronenplatz
Zähringerstraße
Marktplatz
Rondellplatz
Ettlinger Straße
Am Stadtgarten
Hauptbahnhof Karlsruhe
Beiertheimer Allee
Albtalstraße
Graf-Rhena-Straße
Frankenstraße (rechts)
Südend-Straße (links)
Brauerstraße (rechts)
Kriegstraße (rechts) bis Karlstor
Herrenstraße (links)
Erbprinzenstraße (rechts)
Markgrafenstraße
Fritz-Erler-Straße (rechts)
Ludwig-Erhard-Allee (links)
Ostend-Straße (links)
Gottesauer Straße (rechts)
Wolfartsweierer Straße (links)
Durlacher Allee (rechs)
Ostring (links)
Rintheimer Straße (links)
Georg-Friedrich-Straße (rechts)
Karl-Wilhelm-Platz
Parkstraße
Am Fasanengarten (links)
Botanischer Garten KIT

gpsies-Link


Der Rückblick mit Bildern und einem Video am Ende 








Ein Gedanke zu „Critical Mass meets Botanical Garden!“

  1. Nach der Sitzung der CM-Aktiven im Umweltzentrum in der Kronenstraße gebe ich ein großes Danke an den Vorsitzenden der Freunde des Botanischen Gartens des KIT , Dr. Michael Riemann, weiter. Wir finden es wunderbar durch die Vermittlung des Vereins die nächste CM in einem solch unglaublich schönen Ambiente ausklingen zu lassen.

  2. Pressemitteilung

  3. Critical Mass meets Botanical Garden!



    Das Fahrrad ist weltweit das am meisten genutzte Transportmittel und

    leistet einen enormen Beitrag für die Entwicklung einer nachhaltigen,

    umweltschonenden und zukunftsfähigen Mobilität.



    Darauf will auch in Karlsruhe die Fahrradbewegung

    Critical Mass mit ihrer monatlich stattfindenden

    Tour  durch die Stadt hinweisen. Wir treffen uns immer am letzten

    Freitag des Monats um 18.00 Uhr auf dem Kronenplatz.



    Am 31. August führt die 11,7 km lange Tour über den Marktplatz, Ettlingerstr. zum Bahnhof und Kolpingsplatz. Von dort geht es über Brauerstraße,

    Kriegsstraße und Herrenstraße nochmal in die Innenstadt. Über die

    Kriegsstr. fahren wir weiter in die Oststadt.

    Die Freunde des Botanischen Gartens des KIT öffnen für uns

    ab 19.00 Uhr den Garten.

    In diesem besonderen Ambiente können wir die Tour bei einem Getränk und

    einer Brezel ausklingen lassen.

    Also dann am Fr. 31.08. um 18.00 Uhr am Kronenplatz oder

    um 19.00 Uhr am Botanischen Garten!

    Hier ein Beitrag von Thomas im Blog KA-Radler


    Critical Mass Meets Botanical Garden



    Die Reihe spannender Kooperationen der Karlruher Critical Mass mit anderen Organisationen geht im August nahtlos weiter. Nach EKT2018 im April und IFFC im Kurbel-Kino vergangenen Monat sind es dieses Mal die Freunde des Botanischen Gartens des KIT, die sich mächtig ins Zeug legen, um eine Aftermass für uns zu organisieren und vor allem können sie uns eine wirklich besondere Location hierfür bieten. Dazu gleich noch mehr durch Anklicken.

    Rückblick


    Es war eine ganz besondere Critical Mass. Und die Latte für eine Aftermass wird so bald nicht wieder erreicht werden.

    Nach heißen Sommertagen ließ eine schwarze Regenwolke ausgerechnet eine Stunde vor der Critical Mass Regentropfen sachte regnen. Wir brauchen ja den Regen, aber doch nicht ausgerechnet zur Critical Mass. Und so blieb es bei der sachten Ankündigung.
    Hätte früher so eine schwarze Wolke gereicht, eine überschaubare CM sich einfinden zu lassen, so wissen inzwischen schon eine ganze Menge, dass es kein schlechtes Wetter gibt, schon gar nicht am letzten Freitag im Monat.
    Es war trotzdem nicht zu erwarten, der Strom der Radler und Radlerinnen schwoll an, auch die Velonauten in ihren Radkapseln setzten wieder ihre farbigen Velomobile als Blickfänger in die lange Schlange von sage und schreibe 242 weiteren, die miteinander durch die Stadt geradelt sind. Oder besser gesagt, die Stadt in Besitz genommen haben. Der Marktplatz ist seit ganz kurzem wieder frei, ebenso die Via Triumphalis, die Ettlingerstraße Richtung Hauptbahnhof. Und wir konnten uns so richtig auf dieser breiten Prachtachse präsentieren. An Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof stauten wir uns zwar immer wieder, aber die kritische Masse war schon recht eindrucksvoll und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Gerade zwischen HBF und Albtalbahnhof standen wir ja am Präsentierteller neben den Straßenbahnen und Omnibussen und den Menschen die aus dem Bahnhof strömten.
    In hervorragender Stimmung kamen wir dann am Botanischen Garten des KIT am Fasanengarten an. Die pralle Natur im Garten, den Gewächshäusern sorgte dafür, dass die meisten Leute diesmal dablieben und sich unterhaltend auf den Wegen staunend verteilten. Um dann an einem märchenhaft aufgebauten Büfett hinter dem Gewächshaus anzukommen. Traumhaft. Mit 115, die dableiben, hätten wir nicht gerechnet. Aber große Bretzen und kleine Bretzel, Mais-Chips, Saft, Sekt, Wein reichten für alle. Dafür und das wundervolle Ambiente und überhaupt die Einladung, hierher zu radeln, einen superfetten Dank an Gertrud und ihre Helferinnen und Helfer.
    Wir blieben noch, bis es dunkel wurde, schwacher Nieselregen ab und an vertrieb niemanden. Als ich dann noch den Lichtschalter gefunden habe, öffneten wir damit auch noch eine große Blüte der Seerosen. 
    Eine Critical Mass, die haften bleibt. Da freut man sich auf die nächste.






     Die frisch geöffnete Ettlinger Straße wird von der CM in Beschlag genommen


     Zwischen Hauptbahnhof und Albtalbahnhof präsentieren wir uns




    Traumhafter Abschluss im Botanischen Garten des KIT


    Und hier das Video zur Critical Mass meets Botanical Garden KIT von Steffen Mutter
  4. Jasmin hat noch schöne Bilder von der Ankunft im Botanischen Garten gemacht und dabei auch stimmungsvoll den Urwald eingefangen :-)








  5. Den legendären Abschluss im Botanischen Garten des KIT, dafür hat Gertrud schon Tage vorher alles gegeben. Dafür nochmal vielen, vielen Dank. Hier die Hintergrundinformation aus ihrer Sicht:
  6. Liebe Rad-Fan-Gemeinde, lieber Michael Riemann, liebe Freunde,

    Fast 3 Tage in "meinem" Garten ein und aus zu gehen, um die After Mass vorzubereiten war besonders.

    Dr. Michael Riemann, unser engagierter Vorsitzender der Garten-Freunde des Botanischen Gartens des KIT, öffnete uns das große Tor.
    Wenn es um Lagermöglichkeiten für Knabbereien, die 40 Laugen-Brezel und die nötigen Utensilien ging, fand ich große Unterstützung bei den Mitarbeitern des Gartens.
    Ein großer Kühlschrank füllte sich nach und nach mit Saft, verschiedenen Sorten Lamms Bier, Sekt, Wein, Tomaten, Käse und Butter.

    Meine große Motivation war die Rad-Gemeinde der CM mit dem Ambiente unseres Oststadt-Juwels bekannt zu machen.
    Dazu kam mein Ehrgeiz -wie sich das gehört für die CM und für mich Alltag ist- alles für den Umtrunk mit dem Rad herbei zu radeln.

    Den Erfolg am Ende brachte die genaue Planung im Gespräch mit Christa.
    Wir überlegten gut wie und wo der Abschluss der Fahrt und die Einladung in den Garten funktionieren kann.
    Dir, Christa, nochmal ein dickes Danke.

    Besonders war die Idee von Dir, Cornelius, die Räder im Garten zu zählen.
    So wurde mir klar 4 mal so viele Gäste wie geplant ermöglichten Vielen nicht eine Brezel, eine Tomate oder Käse zu erwischen.

    Schön durch solch einen Umtrunk die CM und "meinen" Botanischen Garten ein Stück weit mehr in Karlsruhe zu VERWURZELN.

    Herzliche Grüße

    Gerti aus der Oststadt/Nordstadt