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Sonntag, 5. Mai 2024

Ride of Silence am Mittwoch 15.05.2024 um 18 h Kronenplatz, 13,3 km

Ride of Silence am Mittwoch 15.05.2024 um 18 h Kronenplatz, 13,3 km

Anlässlich des weltweiten Aktionstags „Ride of Silence“ gedenkt am Mi. 15. Mai 2024 eine schweigenden Fahrraddemonstrationen den im Straßenverkehr getöteten Radfahrenden. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr auf dem Kronenplatz in Karlsruhe.

Siehe den Beitrag auf der Seite des ADFC Karlsruhe Tourenportals

Foto des Ghostbikes am Herdweg in Karlsruhe in Graustufen © CC-BY 4.0 Michael Reichert




Am dritten Mittwoch im Mai findet der weltweite Aktionstag „Ride of Silence“ in Erinnerung an Radfahrende statt, die im Straßenverkehr getötet wurden. In Karlsruhe ruft der ADFC deswegen zur Teilnahme am hiesigen Ride of Silence auf. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr auf dem Kronenplatz in Karlsruhe.

Im Rahmen des Ride of Silence fahren wir schweigend (und ohne Musik) – gerne in weiß gekleidet – als Fahrraddemonstration durch Karlsruhe. Unterwegs halten wir an Stellen an, an denen Radfahrende im Straßenverkehr gestorben sind. An manchen dieser Orte sind weiß lackierten Fahrräder als Mahnmale für die Verunglückten aufgestellt. Sie sollen auf die Gefahrenstellen aufmerksam machen und zur Rücksichtsname im Straßenverkehr aufrufen.

Im Jahr 2023 sind keine Radfahrenden in Karlsruhe im Straßenverkehr getötet worden. Wir widmen uns dieses Jahr den Fällen, die etwas länger zurückliegen:

·         Lameystraße Ecke Hardstraße: Hier wurde am 19. März 2012 ein radfahrendes Mädchen auf der Fußgängerfurt über die Lameystraße überfahren, als ein Lkw-Fahrer aus der nördlichen Hardstraße kommend nach rechts in die Lameystraße abbog.


·         Lameystraße Ecke Rheinstraße: Hier wurde am 16. März 2015 eine Radfahrerin von einem Lkw-Fahrer überfahren, der aus der Lameystraße kommend halbrechts in die Rheinstraße abbog.


·         Südliche Uferstraße Ecke Am Sonnenbad: Hier kollidierte am 27. Juni 2016 ein Radfahrer mit einem entgegenkommenden Lkw.


·         Carl-Metz-Straße auf Höhe Hausnummer 11

Der Ride of Silence ist eine angemeldete Versammlung und wird von der Polizei geschützt.

Aufzugstrecke und GPX-Track sind im Tourenportal zu finden.

Aufzugstrecke:

Kronenplatz
Fritz-Erler-Straße
Kriegsstraße
Karlstraße
Stephanienstraße
Kaiserallee
Rheinstraße
Am Entenfang
Lameystraße
Honsellstraße
Rheinhafenbrücke
Rheinhafenstraße
Südliche Uferstraße
Am Sonnenbad
Carl-Metz-Straße
Carl-Metz-Straße
Durmersheimer Straße
Blohnstraße
Michelinstraße
Vogesenbrücke
Am Entenfang
Weinbrennerstraße
Körnerstraße
Kriegsstraße
Karoline-Luise-Tunnel
Kriegsstraße
Karl-Friedrich-Straße
Marktplatz

Länge 13,3 km

Mittwoch, 17. Mai 2023

Ride of Silence Rückblick, 50 sind mitgeradelt zu den 3 Ghostbikes

Ride of Silence Rückblick, 50 sind mitgeradelt zu den 3 Ghostbikes

Bei Sonnenschein fanden sich 50 Radlerinnen und Radler am Marktplatz vor dem Rathaus ein. SWR und Zeitung waren vor der Abfahrt auch da. Im Gegensatz zu einer Critical Mass ging es bei Ride of Silence, wie der Name zum Anlass ausdrückt, ruhig zu: keine Musik und auch nicht das übliche Klingeln.
Die erste Station war in der Baumeisterstraße am Theater, wo nochmal des Bühnenarbeiters gedacht wurde, der 2022 beim links abbiegen von einem Auto angefahren wurde und so schwer verletzt wurde, dass er einige Tage später im Krankenhaus verstarb. Es war noch einmal ein sehr bewegender Moment, Angehörige waren am Ghostbike und auch Uli versagte in Trauer die Stimme. Er wies auch mit Unverständnis auf die Pietätlosigkeit einiger unbekannter Mitmenschen hin, die immer wieder das Gedenkschild zerstören und das Rad verschandeln.
Weiter ging es zum Durlach-Center, wo seit 2020 ein Ghostbike eines Radlers gedenkt, der dort von Durlach kommend von einem aus der Oststadt kommenden Auto übersehen wurde und dabei tödlich verletzt wurde. Als Sofortmaßnahme wurden die riesigen Reklametafeln entfernt, die die Sicht versperrten. Maßnahmen, die den dortigen Verkehr, der jetzt noch rein auf reibungslosen Autoverkehr ausgerichtet sind, sind noch auf die lange Bank geschoben. Darauf wurde bei der Kundgebung hingewiesen.
Das nächste und letzte Ghostbike war bei der Brücke auf dem Herdweg über die Autobahn, wo 2022 eine 82-jährige fitte Alltagsradlerin auf dem schmalen Fuß- und Radweg wahrscheinlich von einem Rollerfahrer touchiert wurde und dabei so unglücklich stürzte, das sie das später im Krankenhaus nicht überlebte. Der Radweg ist zwar durch Leitplanken von der Straße getrennt, auf der Straße fahren viele Lastzüge, sodass man nur auf dem schmalen Radweg radeln kann. Hier braucht es auch eine größere Lösung, bei der diese Engstelle entschärft werden muß. Aber hier hat auch die Autobahn GmbH mitzureden.
So ging es nicht nur um das Gedenken sondern auch um Ursachenforschung und die Aufforderung an die zuständigen Verantwortlichen, Lösungen zu realisieren, die sich daran orientieren, das Radler und Fußgänger sicher ihren zugehörigen Platz bekommen.
Denn Verkehrswende gelingt nur, wenn sie für alle sicher ist.

Am Ghostbike Herdweg hielt Tanja Dopf vom ADFC folgende Ansprache:

"Dieses Ghostbike erinnert an die 82jährige Karin Weber, eine fitte
Alltagsradlerin, die in Folge eines Sturzes oben auf der Brücke am
Folgetag verstarb.
Zum Sturz kam es, weil ein 55-jähriger Fahrer eines Motorrollers zu dicht
vorbeifuhr und sie vermutlich streifte.
Schon 2017 kam es an dieser Bücke zu einem schweren Unfall zwischen
Radfahrenden - einfach, weil der Radweg viel zu schmal ist und
Begegnungen nicht problemlos möglich sind. Laut Stadtverwaltung kommt es
auch immer wieder zu Böschungsstürzen, weil Menschen vom schmalen Weg
abkommen. Daher steht das Ghostbike auch hier unten und nicht oben auf
der Brücke.
Man könnte Abhilfe schaffen, wenn man wollte. Dazu müsste man eine
Autospur umwidmen. Daß das geht, sieht man in der Ortenau, wo es zwei
solcher Lösungen gibt, zumal dies hier eine Radhauptroute ist.
Es kann nicht sein, dass nichts voran geht, nur weil man Schwierigkeiten
mit der Autobahn GmbH. des Bundes vermutet und dafür schwere Unfälle von
und mit Radfahrenden in Kauf nimmt.
Hier muss gehandelt werden - mehr als nur Büsche schneiden!"

Für den Auftakt vor dem Rathaus und dem Ghostbike in der Baumeisterstraße hat mir Michael Reichert die Redemanuskripte geschickt:

Ride of Silence am 17. Mai 2023

Auftaktkundgebung

Rednerin: Katrin Hillenbrand
Redemanuskript – es gilt das gesprochene Wort.

Vielen Dank, dass ihr alle heute so zahlreich erschienen seid.

Wir sind heute hier, um im Rahmen des Ride of Silence denjenigen zu gedenken, die in den vergangenen Jahren im Straßenverkehr getötet wurden.

In Karlsruhe stehen derzeit fünf Ghostbikes. Den drei neuesten statten wir heute einen Besuch ab.

An jedem der drei Ghostbikes wird es eine kurze Ansprache geben.

Verkehrsunfälle sind kein Schicksal, sondern eine Folge von technischem Versagen oder – weitaus häufiger – menschlichem Versagen. Während bei Autos eine Blechhülle kleine Fehler verzeiht, führen Zusammenstöße bei zu Fuß Gehenden und Radfahrenden fast immer zu Verletzungen.

Jährlich werden ein bis zwei Radfahrende in Karlsruhe im Straßenverkehr getötet.

Der Gemeinderat hat im Jahr 2005 mit dem 20-Punkte-Programm eine Reduktion der Anzahl der schwerverletzten Radfahrenden um 25 Prozent gefordert. Zwar ist der Radverkehrsanteil mittlerweile mehr als doppelt so groß, die Anzahl dieser Unfälle ist unverändert hoch.

Der Gemeinderat hat im Oktober 2021 das Karlsruher Programm für Aktive Mobilität beschlossen. Dieses fordert die Reduzierung dieser Zahl um 50 Prozent bis zum Jahr 2030. Bis 2035 soll es gar keine Fahrrad- und Fußgänger[1]Unfälle mit schweren Personenschäden mehr geben.

Diese Vision Zero ist mit dem aktuellen Vorgehen unerreichbar. Es genügt nicht, sich auf ein paar wenige Unfallhäufungsstellen zu konzentrieren, wo aber nur ein kleiner Teil der Unfälle überhaupt geschieht.

Der zweite Platz im Fahrradklimatest darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Straßen immer noch für die Flüssigkeit des Autoverkehrs gebaut sind und entworfen werden.

Es bedarf einer Prioritätensetzung, die ganz klar „Sicherheit vor Leichtigkeit“ lautet. Es darf nicht sein, dass die Flüssigkeit des Kraftverkehrs wichtiger ist als die Sicherheit der Radfahrenden, die bei grüner Ampel geradeaus fahren und dabei gerammt werden. Straßen müssen so gebaut sein, Ampeln müssen so geschaltet sein, dass kleine Fehler nicht zu Unglücken führen.

Es darf nicht sein, dass eine Gefahrenstelle nicht nachhaltig beseitigt werden wird, weil eine Umfahrungsstraße für Hagsfeld zur Förderung des Autoverkehrs 70 Millionen Euro verschlingt. Das sind 40 Prozent dessen, was der Maßnahmenkatalog des Fuß- und Radentscheid kosten wird.

Für das Geld kann man z.B. ein paar Dutzend Kreuzungen sicherer machen.

Die Flüssigkeit des Kraftverkehrs ist nicht gottgegeben. Aber leider steht sie bis heute im Gesetz.

In Straßenverkehrsgesetz und Straßenverkehrsordnung ist die Freiheit, anderen das Leben zu nehmen – auch bekannt als schnelles Fahren –, höher angesiedelt als die Gesundheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmer. Hier ist der Bundesverkehrsminister am Zug.

 

Ride of Silence am 17. Mai 2023

Zwischenkundgebung vor Baumeisterstraße 12

Redner: Ulrich Eilmann
Redemanuskript – es gilt das gesprochen Wort.

Am 21. Mai 2022 wurde an dieser Stelle Martin Scheffer beim Linksabbiegen von einem PKW erfasst und schwer verletzt. Martin Scheffer war allen, die ihn kannten als umsichtiger Radfahrer bekannt. Er hinterlässt eine Frau mit zwei Kindern, eine Mutter und eine Schwester mit ihrer Familie. Laut Polizeibericht hat er die Richtungsänderung angezeigt und ist dann sofort, ohne sich um den rückwärtigen Verkehr zu kümmern direkt abgebogen. So steht es im Polizeibericht. Martin Scheffer wurde in das städt. Klinikum eingeliefert und dort ins künstliche Koma gelegt. Er starb am 03. Juni 2022 an den Folgen seiner Verletzungen, ohne noch einmal das Bewusstsein erlangt zu haben. Das Verfahren gegen die PKW-Fahrerin wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Was bleibt ist die große Trauer und Unwissen.
Wir wissen nicht, ob sich der Unfall so zugetragen hat.
Wir wissen nicht, ob der Unfall hätte verhindert werden können.
Wir wissen nicht, ob das Tragen eines Helmes die Todesfolge hätte abwenden können.

Dieses Ghostbike soll uns an Martin Scheffer erinnern und der Familie, den Radfahrenden und allen Verkehrsteilnehmenden ein Ort des Innehaltens sein.
Es soll an den unnötigen Tod eines Menschen im Straßenverkehr erinnern und alle zur gegenseitigen Rücksicht mahnen.

Bei all dem Unwissen gibt es eine Gewissheit:
Es gibt Leute, die die Trauer der Angehörigen missachten und ohne Rücksicht auf die Gefühle Anderer immer wieder die Gedenktafel mutwillig abreisen und die Ventile entwenden.
Dieses Verhalten ist pietätlos und zu tiefst verstörend



Christa hat diesmal Bilder der Tour eingefangen, danke dafür:
Einige sind auch stilecht weiß gewandet geradelt, passend zu den weiß gestrichenen Ghostbikes. Danke allen, die weß mitgeradelt sind :-) und natürlich allen anderen auch !!!
Der Ride of Silence wurde das erste mal 2003 in Dallas Texas begangen. Inzwischen wird er weltweit in 340 Städten in 20 Ländern immer am 3 Mittwoch im Mai abgehalten. 















Montag, 15. Mai 2023

Ride of Silence am Mittwoch, den 17. Mai 2023

Ride of Silence am Mittwoch, den 17. Mai 2023

Am dritten Mittwoch im Mai findet der weltweite Aktionstag "Ride of
Silence" in Erinnerung an Radfahrende statt, die im Straßenverkehr
getötet wurden. In Karlsruhe ruft der ADFC deswegen zur Teilnahme am
hießigen Ride of Silence auf. Dazu fahren wir schweigend – gerne in weiß
gekleidet – als Fahrraddemonstration zu den drei jüngsten Ghostbikes in
Karlsruhe.

Diese weiß lackierten Fahrräder sind als Mahnmale für Radfahrende
aufgestellt worden, die im Straßenverkehr getötet wurden. Sie sollen auf
die Gefahrenstellen aufmerksam machen und zur Rücksichtsnahme im
Straßenverkehr aufrufen.

Auch in der "Fahrrad(haupt)stadt" Karlsruhe sind die Straßen noch nicht
sicher. Jährlich werden ein bis zwei Radfahrende im Straßenverkehr
getötet. Die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Kfz-Verkehrs genießt in
der Straßenverkehrsordnung immer noch einen zu hohen Stellenwert auf
Kosten der Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Hunderte
Städte und Gemeinden fordern, selbst entscheiden zu dürfen, auf welchen
Straßen sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h absenken
dürfen. Der Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) blockiert wie
auch seine Vorgänger diese Initiative. Unfälle wie der in der
Baumeisterstraße (links abbiegender Radfahrer von hinten gerammt) wären
mit einer ganztägigen Tempo-30-Begrenzung vermeidbar gewesen oder
glimpflicher ausgegangen.

Aber selbst dort, wo die StVO kein direktes Hindernis ist, werden
Gefahrenstellen nicht konsequent entschärft. Zwei Ghostbikes stehen an
Orten, an denen es vorher schon mehrere Schwerverletzte gab oder
Radfahrende wiederholt miteinander auf einem zu schmale Radweg
kollidiert sind. Sobald größere Umbauten erforderlich sind, fehlt der
Wille und das Geld. Der Gemeinderat verwendet die finanziellen Mittel
lieber für die Verflüssigung des Kfz-Verkehrs (Karoline-Luise-Tunnel,
Südumfahrung Hagsfeld), als dass gezielt Unfallhäufungsstellen
entschärft werden.

Die Fahrraddemo startet um 18:00 Uhr auf dem Marktplatz und ist 16,4 km
lang. Sie dauert etwas mehr als zwei Stunden. Unterwegs sind an den
Ghostbikes in der Baumeisterstraße, der Elfmorgenbruchstraße und im
Herdweg gibt es kurze Zwischenkundgebungen geplant. Die Fahrt endet auf
dem Gottesauer Platz. Es wird im üblichen, langsamen Tempo der Critical
Mass gefahren, sodass alle mitkommen. Die Versammlung wird von der
Polizei geschützt.

Musik ist während der Versammlung unerwünscht.

Route wurde geändert. Neue Strecke:

Marktplatz
Karl-Friedrich-Straße
Ettlinger Straße
Baumeisterstraße
Zwischenkundgebung vor Baumeisterstraße 12 auf der Fahrbahn
Baumeisterstraße
Meidingerstraße
Kriegsstraße
Ludwig-Erhard-Allee
Wolfartsweierer Straße
Ostring
Gerwigstraße
Elfmorgenbruchstraße
Zwischenkundgebung an der Einfahrt zum Durlach-Center auf den
Hauptfahrbahnen (beide Fahrtrichtungen)
Elfmorgenbruchstraße
Am Storrenacker
Herdweg
Ghostbike Herdweg (Abzw. Kompostieranlage) – hier wenden
Herdweg
Brückenstraße
Karlsruher Straße
Haid-und-Neu-Straße
Ostring
Rintheimer Straße
Georg-Friedrich-Straße
Gottesauer Platz
Gesamtlänge: 15,0 km

Foto: Michael Reichert









Donnerstag, 20. April 2023

Critical Mass 28.04.2023 Anlass ADFC Fahrradklima-Test, Unfallschwerpunkte 11,9 km

Critical Mass 28.04.2023 Anlass ADFC Fahrradklima-Test, Unfallschwerpunkte  11,9 km


Kronenplatz, Ausfahrt über Kreuzung Markgrafenstraße/Fritz-Erler-Straße

Fritz-Erler-Straße
Kaiserstraße
Adenauerring
Reinhold-Frank-Straße
Kriegsstraße
Karoline-Luise-Tunnel
Ritterstraße
Beiertheimer Allee
Ebertstraße
Albtalstraße
Welfenstraße
Michaelstraße
Ebertstraße
Brauerstraße
Kriegsstraße
Karoline-Luise-Tunnel
Kriegsstraße
Lammstraße
Hebelstraße
Marktplatz

Länge: 11,9 km


Pressemitteilung: 
 

Critical Mass fährt anlässlich des “ADFC Fahrradklimatests” Unfallschwerpunkte an

Nachdem im März trotz Regens 307 mitgeradelt sind, fährt die Critical Mass am Freitag, den 28.04., anlässlich der kurz vorher erfolgten Ergebnisbekanntgabe des ADFC Fahrradklimatests verschiedene Unfallschwerpunkte an. Los geht es wie üblich um 18 Uhr am Kronenplatz. Die letzten Ergebnisse der großen ADFC-Befragung mit Schulnoten 3,7 und 3,1 waren “befriedigend”, aber trotzdem das beste Ergebnis der Großstädte über 200.000 Einwohnern. Karlsruhe rühmt sich seitdem als “Fahrradhauptstadt”, dabei gibt es noch immer viel Verbesserungspotential und nicht wenige Unfälle.

Im Jahr 2022 sind drei Menschen beim Radfahren im Stadtgebiet tödlich verunglückt - die Stadt ist von der “Vision Zero” (null Tote im Straßenverkehr) also leider noch weit entfernt. An der Reinhold-Frank-Straße befinden sich zahlreiche radfeindliche Kreuzungen, wie auch der Unfallatlas zeigt: Unfallatlas | Kartenanwendung (https://unfallatlas.statistikportal.de/).

Entlang des Adenauerring wurde der bestehende Radweg zwischen Am Fasanengarten und Linkenheimer Allee zwar kürzlich saniert. Dabei wurden die Straßenlaternen jedoch auf den Radweg verlegt und dieser zugunsten von mehr Parkplätzen in Stadionnähe schmaler als zulässig angelegt.

Die Ergebnisse des Fahrradklimatests 2022 werden am Montag vor dem CM-Termin am letzten Freitag des Monats veröffentlicht. An vielen veralteten Straßen-Planungen wird entgegen neuer verkehrswissenschaftlicher Erkenntnisse festgehalten, die Sicherheit für Fuß- und Radverkehr hat nach wie vor nur geringe Priorität. Das muss sich dringend ändern! Der Vorstand des ADFC Karlsruhe ist zur Critical Mass dabei und wird dann auch Details zu den Ergebnissen bekannt geben können. Die Abschlusskundgebung findet vor dem Rathaus statt – in der Hoffnung, dass die Verantwortlichen in Stadtplanung und Gemeinderat endlich die Sicherheit ungepanzerter Menschen im Straßenverkehr priorisieren.

ADFC-Fahrradklima-Test - Ergebnisse https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse

Route: Kronenplatz, Ausfahrt über Kreuzung Markgrafenstraße/Fritz-Erler-Straße, Fritz-Erler-Straße, Kaiserstraße, Adenauerring, Reinhold-Frank-Straße, Kriegsstraße, Karoline-Luise-Tunnel, Ritterstraße, Beiertheimer Allee, Ebertstraße, Albtalstraße, Welfenstraße, Michaelstraße, Ebertstraße, Brauerstraße, Kriegsstraße, Karoline-Luise-Tunnel, Kriegsstraße, Lammstraße, Hebelstraße, Marktplatz

Länge: 11,9 km



BNN 25.04.2023

Wer von Bruchsal, Weingarten kommt, kann sich folgendem Zubringer anschliessen:

Tim Felber, der auch im CM-Team in Karlsruhe aktiv ist, bietet für Freitag, den 28.4.23 eine Tour von Bruchsal aus zur CM nach Karlsruhe an. Abfahrt ist um 14:45 Uhr am Schotterparkplatz, Zwischenstopp oder Zustieg ist gegen 16 Uhr in Weingarten am Ortsausgang auf dem Parkplatz beim Einkaufszentrum geplant.  Gefahren wird außerorts auf den Radwegen entlang der B3 und das Ziel ist der Treffpunkt zur CM in Karlsruhe am Kronenplatz. Die Abfahrt dort ist um 18 Uhr.
 
Falls noch jemand so einen "Zubringer" aus seinem Wohnort für Mai organisieren möchte, schreibt mir bitte eine Mail an cm-ka@web.de - danke!
Langfristig planen wir monatliche "Sternfahrten".


Folgende Termine:
Montag, 1. Mai 18 Uhr online: Orga-Treffen für die Critical Mass Karlsruhe im Mai und Juni (Achtung, trotz Feiertag!)
Sonntag 7. Mai 15 Uhr Kronenplatz: Kidical Mass (bundesweites Aktionswochenende) - dann immer am ersten Sonntag UND am 24.09., jeweils 15 Uhr
Mittwoch 17.05. 18 Uhr Kronenplatz: Ride of Silence

Ride of Silence am 17. Mai 2023 (zu 3 Ghost Bikes)

Anlässlich des weltweiten Aktionstags "Ride of Silence" rufen Fahrradinitiativen in mehreren Städten weltweit zu schweigenden Fahrraddemonstrationen auf. Mit ihnen soll den Radfahrenden gedacht werden, die im Straßenverkehr getötet wurden.

Am dritten Mittwoch im Mai findet der weltweite Aktionstag "Ride of Silence" in Erinnerung an Radfahrende statt, die im Straßenverkehr getötet wurden. In Karlsruhe ruft der ADFC deswegen zur Teilnahme am hießigen Ride of Silence auf. Dazu fahren wir schweigend – gerne in weiß gekleidet – als Fahrraddemonstration zu den drei jüngsten Ghostbikes in Karlsruhe.

Diese weiß lackierten Fahrräder sind als Mahnmale für aufgestellt, die im Straßenverkehr getötet wurden. Sie sollen auf die
Gefahrenstellen aufmerksam machen und zur Rücksichtsnahme im Straßenverkehr aufrufen.