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Freitag, 25. Januar 2019

CM 25.01.2019 Um den Rondellplatz ins neue Jahr

CM 190125 Um den Rondellplatz ins neue Jahr  8,5 km
Es war eiskalt, am Morgen hatte es noch geschneit, 76 verzichteten trotzdem nicht aufs Radeln, 13 mehr als im Jahr zuvor.

Veranstaltung Karlsruhe | CM 25.01.2019 | GPSies

Kronenplatz - Zähringerstraße
Marktplatz
Karl-Friedrich-Straße  - Rondellplatz
Erbprinzenstraße
Ritterstraße rechts
Zirkel links bis Herrenstraße
Herrenstraße
Erbprinzenstraße links
Rondellplatz rechts
Karl-Friedrich-Straße 
Ettlinger-Straße
Hermann-Billig-Straße rechts
Ritterstraße links
Beiertheimer Allee
Bahnhofstraße rechts
Karlstraße rechts
Kriegstraße rechts
Karl-Friedrich-Straße links
Rondellplatz - Markgrafenstraße rechts
Steinstraße - Adlerstraße - Markgrafenstraße
Waldhornstraße rechts
Kapellenstraße links
Durlacher Allee rechts
Gottesauer Platz - U-Turn
Durlacher Allee
Kaiserstraße
Fritz-Erler-Straße
Markgrafenstraße - Rondellplatz - rechts
Marktplatz

Ursprünglich wollten wir um die Pyramide herum auf den Marktplatz radeln. Dort findet aber zur gleichen Zeit eine Klima-Mahnwache statt, weswegen wir südlich der Pyramide bleiben müssen. Vom Thema her passt das ja optimal, im Anschluss kann man ja vorbeischauen.

Modifikation der Route nach Vorgaben des Ordnungsamtes. Im wesentlichen ist der Marktplatz durch eine andere Veranstaltung belegt und kann somit nicht befahren werden.
Hier die Straßen, die durch das Ordnungsamt freigegeben wurden:

Kronenplatz – Zähringerstraße – Ritterstraße – Zirkel – Herrenstraße – Erbprinzenstraße –
Karl-Friedrich-Straße – Ettlinger Straße – Hermann-Billing-Straße – Ritterstraße –
Beiertheimer Allee – Bahnhofstraße – Karlstraße – Kriegsstraße – Karl-Friedrich-Straße –
Markgrafenstraße – Fritz-Erler-Straße – Kaiserstraße – Durlacher Allee – Gottesauer Platz – Durlacher Allee – Kapellenstraße – Waldhornstraße – Markgrafenstraße – Marktplatz.


Rückblick

Die Winterkälte hatte Karlsruhe mit Minusgraden im Griff, der leichte Schnee von der Nacht vorher hinderte nicht, die Gruppe auf dem Kronenplatz war nicht ganz so massig, wie wir es schon fast gewöhnt sind, aber 20% mehr als genau vor einem Jahr wollten es wieder wissen und zusammen genießen.76 Radlerinnen und Radler waren dabei. In der Stadt erregten wir umso mehr Aufsehen, wenn bei diesem ungemütlichen Wetter so viele mit dem Fahrrad unterwegs sind, machte das neugierig. Ich musste immer wieder erklären, dass es der letzte Freitag im Monat ist, weltweit der Termin der Critical Mass. Zum Nachlesen freuten sich anschließend über den Flyer. Vielleicht sind nächstes Mal auch wieder neue Radler und Radlerinnen mit uns unterwegs.
Zum Abschluss war der Marktplatz wieder frei und so konnten wir, wie ursprünglich geplant, um die Pyramide radeln, bevor wir in der Marktlücke im Warmen einkehrten. Auch hier ein Rekord, wieviele die Tour mit uns ausklingen liessen.
Selbstbewusst stellt die jüngste Teilnehmerin ihre Schilder mit den Wünschen der Critical Mass vor. An die Fahrräder geheftet, machen sie unsere Forderungen sichtbar.
Ebenso verwaltet sie die Flyer. Denn wenn sie dann selber radeln kann, sollte alles optimal verwirklicht sein :-) 


Presseerklärung in den BNN 25.01.2019


Critical Mass radelt wieder

BNN – Zur ersten Radtour im neuen Jahr trifft sich die Critical Mass am Freitag, 25. Januar, um 18 Uhr auf dem Kronenplatz. Aber auch unterwegs können sich Radlerinnen und Radler einreihen.

Nach einem kurzen Abstecher Richtung Südwesten fährt die Critical Mass über die Markgrafenstraße, Kaiserstraße, das Durlacher Tor bis zum Gottesauer Platz. Mit einem U-Turn geht es dann zurück über die Kapellenstraße und Markgrafenstraße auf den Marktplatz, wo die Tour gegen 19 Uhr endet.

Danach treffen sich die Radler in der „Marktlücke“, um sich mit einem Glühwein aufzuwärmen, sich zu stärken. Alle sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.
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Jede und jeder von euch, die/der mitfährt sorgt dafür, dass es die CM gibt und dass sie idealerweise weiter wächst. 
Wer darüber hinaus die Aktion unterstützen möchte, kann beim Verteilen der Flyer helfen, sich eine CM-Weste kaufen (7,00 €) oder ihr kommt zu unseren Treffen, jeden ersten Montag im Monat (4. Februar), 18:00 Uhr, im Umweltzentrum, Kronenstr. 9. Schon jetzt vielen Dank für eure Unterstützung.
Weiter unten folgt eine amüsante Beobachtung von Anke: "Mit dem Rad zum Bäcker"
Der letzte Beitrag kommt aus Berlin zum Thema "Mahnmal für die im Straßenverkehr Getöteten", mit einem Link zu Petition.






Vorbereitete Presseerklärung:


Im neuen Jahr um den Rondellplatz



Nach dem erfolgreichen Jahr 2018, in dem insgesamt über 2.000 Menschen mitgeradelt sind, ist es klar, dass diese Begeisterung für das Radfahren in der Stadt auch in 2019 nicht geringer wird.

Es werden sich also weiterhin jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr, gut gelaunte Radlerinnen und Radler auf Fahrrädern, Velomobilen, Kinderanhängern, Kinderrädern, Lastenrädern und dem Musikbike, Menschen jeglichen Alters, unterschiedlichster Berufe und Herkunft, die komplette Vielfalt auf dem Kronenplatz zur Critical Mass einfinden. Dieses Wir-Gefühl verleiht Sicherheit, wir sind bei dieser Tour nicht mehr das schwächste Glied, der Autoverkehr ist nicht mehr gefährlich, die Stadt in dieser Gruppe zu erfahren, macht Lust, auch im Alltag das Fahrrad zu nutzen und genießen.

Wer diese Begeisterung miterleben will, die erste Critical Mass im neuen Jahr trifft sich am Freitag, 25.01.2019 um 18 Uhr auf dem Kronenplatz. Aber auch unterwegs können sich Radlerinnen und Radler einreihen. Wir radeln jedes Mal auf wechselnden Strecken, etwa eine Stunde lang in angemessener Geschwindigkeit, sodass auch Kinder mit radeln können.

Nachdem der Marktplatz jahrelang von den Baustellen und danach mit dem Weihnachtsmarkt belegt war, freuen wir uns, um den Rondellplatz herum in allen Richtungen unsere Runden durch die  Innenstadt zu drehen.
Nach einem kurzen Abstecher Richtung Süd-Westen, fährt die Critical Mass über die Markgrafenstraße, Kaiserstraße, das Durlacher Tor bis zum Gottesauer-Platz. Mit einem U-Turn geht es dann zurück über die Kapellenstraße und Markgrafenstraße auf den Marktplatz, wo die Tour gegen 19:00 Uhr endet. Danach treffen sich die Radler in der "Marktlücke", um sich mit einem Glühwein aufzuwärmen, sich zu stärken. Alle sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.


Mit dem Rad zum Bäcker

von Anke

Samstags hole ich morgens immer die Brötchen für die ganze Woche. Entweder ich gehe den knapp einen Kilometer zu Fuß oder ich fahre mit dem Rad.
Jeden Samstag spielen sich vor der Bäckerei tumultartige Szenen ab, denn die meisten Kunden kommen mit dem Auto. Beim Bäcker gibt es zwei PKW Parkplätze. Jeder hofft, einen dieser beiden Parkplätze zu ergattern, was einem Sechser im Lotto gleichkommt, denn dieser Bäcker ist nicht nur für mich erste Wahl, sondern für die meisten Bewohner der Karlsruher Bergdörfer.
Heute Morgen hatten wir wieder den Klassiker. Ich fuhr mit dem Rad zum Bäcker, mein Nachbar mit dem Auto. Ich stieg aufs Rad und fuhr los und sah aus den Augenwinkeln, wie er ins Auto stieg, es anließ und wieder ausstieg, um die Scheiben freizukratzen. Als ich mit den Brötchen den Laden verließ, bog er gerade um die Ecke und musste zu seiner Enttäuschung feststellen, dass beide Parkplätze belegt waren.
Ich frage mich dann immer, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die mit dem Auto kommen. Ist das Bequemlichkeit? Haben die zu viel Zeit? Oder setzen sie sich einfach aus schierer Gewohnheit ins Auto?
Mein Nachbar wäre selbst zu Fuß schneller als mit dem PKW. Bei Licht betrachtet täte ihm das auch gut, denn er neigt ein wenig zur Fülle.



BNN 17.01.2019

Neuling aus dem Tiefland
Langzeit-Leihrad ist neuer Mosaikstein im Mobilitätsmix der Stadt
„Spannend, was es noch für Potenzial gibt“
Von unserem Redaktionsmitglied Kirsten Etzold
Blauweißer Vorderreifen, darüber ein Frontgepäckträger: Das Hollandrad weckt neugierige Blicke an Karlsruhes ältester City-Radroute und an einem Fahrradständer in der Kaiserstraße. Schmal, abgasfrei und lautlos bis auf ein Klingeling, sind die Fahrräder mit dem Schriftzug Swapfiets am Rahmen neue Mosaiksteine im Mobilitätsmix der Fahrradstadt Karlsruhe.


Mit seinen ab Freitag, 18. Januar, offenen Räumen in der südlichen Herrenstraße reiht das niederländische Unternehmen Swapfiets die badische Technologie- und Universitätsstadt in ihr Deutschland-Angebot ein. „Swap“ ist englisch für Austauschen, „fiets“ nennt man das Fahrrad im Tiefland hinterm Nordseedeich. Wer einen Monatsbeitrag im Gegenwert von zwei bis drei Taschenbüchern zahlt, dem stellt die Firma ein Rad vor die Tür. Reparatur vor Ort innerhalb eines Tages oder Ersatzfahrrad sind im Preis inbegriffen.


Dass Karlsruhe Deutschlands Fahrradstadt Nummer zwei ist, fast gleichauf mit Spitzenreiter Münster, gab den Ausschlag für die Ansiedlung, erklärt der Regionalmanager der Start-up-Firma, Flen Halm. Fast erstaunt es da, dass die Fächerstadt erst jetzt und zugleich mit Heidelberg, Freiburg und München bestückt wird. Die Bundeshauptstadt Berlin immerhin wird erst nächstens als Standort Nummer elf in Deutschland folgen.


Ein Zusatzangebot neuer Art in Karlsruhe sind die Langzeit-Leihräder mit dem blauen Reifen. Bisher dominierte in der Leihlandschaft das kommunal bezuschusste Fächerrad, das Benutzer häufig für kürzere Einzelfahrten und spontan einsetzen. Im Frühjahr wird es als kvv.rad-System weit in die Region hinein ausgerollt. Kostenlose „Lastenkarle“-Transport-Fahrräder stellt in Karlsruhe zudem eine Initiative, die dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) der Region entstammt, zur Verfügung.


Der Grünen-Stadtrat Johannes Honné sieht das Swapfiets-Konzept als innovatives Angebot und Bereicherung der Karlsruher Fahrradlandschaft. Sein Parteifreund Tim Wirth findet es „spannend, was noch für Potenzial in der Stadt steckt“. Er rückt in Kürze ins Kommunalparlament nach, wenn die Grünen-Stadträtin Ute Leidig in den Landtag wechselt. ADFC-Geschäftsführer Christian Büttner begrüßt „jedes Angebot, das Menschen aufs Rad bringt“. Umso wichtiger sei, das Wegenetz weiter auszubauen. Sein Mitstreiter Hans Keller hat jahrelang ADFC-Reparaturkurse geleitet. Er hält die neuen Leihräder für „robust, pflegeleicht und nicht so leicht mutwillig zu beschädigen.“ Das sei wichtig: „Vandalismus ist in Karlsruhe schon ein Problem.“


Deutsche Radler wollen eine Gangschaltung, das sei anders als in seiner Heimat, sagt Swapfiets-Geschäftsführer Onno Huyghe aus Amsterdam. Daher hat das deutsche Leihradmodell sieben Gänge. Huyghe sah sich bei der Ankunft am Hauptbahnhof Karlsruhe positiv überrascht: „Ich sah sehr viele Menschen auf Fahrrädern auf den Fahrradspuren der Stadt.“ Dabei war es kurz vor Mitternacht.

BLICKFANG des Langzeit-Leihrades „Swapfiets“, das aus den Niederlanden kommt und in Karlsruhe an den Start geht, ist ein blaues Vorderrad. Das Konzept ist, einen Reparaturservice inklusive zu bieten. Das ist neu in der Fahrradstadt. Foto: Jodo


Mahnmal für die im Straßenverkehr GetötetenVergangene Woche startete ein Bündnis für ein zentrales Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland für die im Straßenverkehr Getöteten. Die Initiator*innen fordern, dass es gegenüber dem Verkehrsministerium errichtet wird.
Foto: Aktivistinnen und Aktivisten von Changing Cities demonstrieren gegen die hohe Zahl an Verkehrstoten

Mögliche Maßnahmen zur Senkung der Zahl der Getöteten sind bekannt. Ihre Nicht-Einführung ist Folge der bewussten politischen Entscheidung, dass jährlich über 3000 Getötete als Preis für den automobilen Lebensstil offenbar politisch akzeptabel sind. Eine zynische Haltung. Diese Verantwortung einzugestehen und einen zentralen Gedenkort zu errichten, würde im wahrsten Sinne des Wortes ein Zeichen von Anstand setzen.
Changing Cities unterstützt diese Initiative und bittet alle Leser*innen, das auch zu tun und die Change-Petition zu unterschreiben. Weitere Informationen gibt es hier und hier.

Freitag, 30. März 2018

CM 30.03.2018 Startroute zum 4. Jahr der Critical Mass Karlsruhe

CM 180330 Startroute     7 km
118 sind mitgeradelt
(mit dieser Route wurde im März 2015 die Critical Mass Karlsruhe gestartet)
Start: Kronenplatz - Brücke,
Waldhorn Straße,
Kaiserstraße,
Durlacher Tor, 
Karl-Wilhelm-Str.,
Georg-Friedrich-Str.,
Wolfartsweierer Straße,
Ludwig-Erhard-Allee,
Kriegsstraße,
Karlstraße,
Stephanien Straße,
Seminarstraße,
Moltkestraße,
Hans-Thoma-Straße,
Zirkel,
Kronenstraße,
Ziel: Kronenplatz


Hier die Pressemitteilung von uns von der CM:


DIE CRITICAL MASS FÄHRT IN IHR VIERTES JAHR!

Seit nunmehr drei Jahren trifft sich die Critical Mass immer am letzten Freitag des Monats um 18:00 Uhr auf dem Kronenplatz.
Im ersten Jahr nahmen 732 Radfahrer teil. Im zweiten Jahr waren es bereits 896 Radler. Im dritten Jahr schnellte die Zahl der Teilnehmer auf 1287
– ein Zuwachs von stolzen 75 % verglichen mit dem ersten Jahr.

Die Critical Mass wirbt für den Umstieg vom Auto aufs Rad. Nicht nur, weil man in der Stadt mit dem Rad erwiesenermaßen schneller unterwegs ist als mit dem Auto, sondern auch, weil weniger Autos und weniger Feinstaub die Lebensqualität aller Bürger der Stadt verbessern würden.


Eine Stadt, die Anno 2005 ein ambitioniertes 20-Punkte Programm zur Förderung des Radverkehrs ins Leben gerufen hat, muss sich jetzt entscheiden, ob sie die Verkehrswende wirklich vorantreiben will. Wenn man den Anteil der Radfahrer weiter erhöhen will, braucht es mehr Radwege, mehr Abstellplätze und eine verbesserte Anbindung des Umlands an die Stadt. Dafür und vieles mehr, wirbt die CM mit ihrer monatlichen Radtour.

Unser Anliegen ist zwar ernster Natur, unsere Laune während der Fahrt eher das Gegenteil. Denn Radfahren macht Spaß und Radfahren hält fit.

Da die Jubiläumstour auf den Karfreitag fällt, wird sich die Critical Mass am 30. März von ihrer leisen Seite zeigen und das fröhliche Miteinander auf den April verlegen. Die etwa 7 km lange Strecke wird vom Kronenplatz über die Oststadt, der Ludwig-Erhard-Allee, Karlstraße und Moltkestraße zurück zum Kronenplatz führen.

Es sind trotz Urlaubszeit sehr viele gekommen (118) hier die Eindrücke:




Thomas:
Critical Mass an langen Feiertagswochenenden ist so ein ganz spezielles Thema. Die Stadt wirkt dann immer recht ausgestorben. Es ist unglaublich, wie viele Parkplätze plötzlich frei sind und ich selbst war ja an diesem Weihnachtsfeiertag vor knapp 2 1/2 Jahren um 18h am Kronenplatz gestanden und immerhin kam noch ein weiterer Radler dazu, so dass dann immerhin zwei unterm Weihnachtsbaum standen, aber natürlich keine Critical Mass bilden konnten.


Wie würde es jetzt am Karfreitag werden? Die Erwartungen waren nicht zu hoch und es wurde auch mal kurz die Frage gestellt, ob man nicht doch an einem anderen Tag rollen sollte. Wir haben es nicht gemacht und das war gut so!

Die Geburtstags-CM zum Start ins 4. Jahr in Karlsruhe hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Insgesamt wurden tatsächlich 118 Radler gezählt! Darunter mal wieder 'unsere' Velonauten, die einfach immer viel Aufmerksamkeit erregen. Persönlich hat mich besonders gefreut, dass viele Familien mit ihren Kindern mit dabei waren. Scheinbar haben also nur die Autofahrer die Stadt zu den Feiertagen verlassen. Die Radler sind noch da.

Das Wetter hat auch mitgespielt und der angedrohte Regen blieb aus, so dass wir eine zwar nicht sehr lange, aber sehr schöne und entspannte kleine Runde durch Karlsruhe radeln konnten.

Besondere Besucher, die es darüber hinaus zu erwähnen gilt:

- die BNN hat uns mal wieder besucht mit einer Journalistin - die auch wirklich mit dem Rad da war und mitgeradelt ist - und einem Fotographen. Wir sind schon gespannt auf die Berichterstattung und die Fotos.
- dazu sind zwei CM-Teilnehmer aus Mannheim dieses Mal mitgeradelt. Wir haben gleich versprochen, uns mal mit einem Gegenbesuch in der Kurpfalz zu revanchieren.

Bilder werden bestimmt auch noch folgen. Also wenn ihr diesen Post noch unbebildert findet, einfach später noch einmal reinschauen - ich werde dann bestimmt noch nachreichen, was ich bekommen werde. Oder eben dann über www.cm-ka.de.

--
Von Thomas am 3/30/2018 08:37:00 nachm. unter KA-Radler eingestellt


Presseartikel

KA-News




















Dieselskandal, Betrugsoftware, Feinstaub, ..., der Mensch ist ein Meister im Verdrängen von Tatsachen, die das eigene Handeln in Frage stellen. Man glaubt gerne, was einem gut tut. Und da der Mensch lieber Geld für etwas ausgibt, wo er für sich persönlich einen Gewinn sieht, als für etwas, dessen Nutzen man persönlich nicht spürt, investiert man lieber in Comfort- und Luxus-Gadgets als in sowas wie ausreichend dimensionierte Harnstofffilter...
.
Man vertraut darauf, dass das, was die Automobilindustrie einem vorgaukelt, auch stimmt und ruft nach der Politik, wenn man sich reingelegt sieht. Aus Sicht der Konzerne baut und verkauft man lieber, was man mit ordentlich Gewinn absetzen kann als Notwendigkeiten, die ein Produkt verteuern und den Kunden eventuell abhalten, noch ein Zubehör zu kaufen, womit man verdienen kann. Versuchung zum Betrügen, man kann es ja im Grunde genommen, das bessere Auto, man müsste nur die praxistaugliche Hardware richtig dimensioniert einbauen.
Das Mass ist jetzt voll, die ganzen Manipulationen haben jetzt die Grenze überschritten, wo man das ganze einfach verdrängen kann. Das ist Voraussetzung, dass auch ein Umdenken einsetzt.

Die Menschen wollen nicht mehr ihre Gesundheit immer weiter aufs Spiel setzen. Eigentlich hätte der Verbraucher schon immer die Macht gehabt, durch sein Kaufverhalten die Produktion zu beeinflussen und sich nicht von Werbung einlullen zu lassen und sein Geld für immer grössere Autos, SUV's auszugeben.

Es ist zu hoffen, dass die Leute sich immer mehr artikulieren, durch ihr Verhalten, durch Leserbriefe wie im folgenden, dass auch ein Rechtfertigungsdruck entsteht für die Art des Autos, das man fährt. Man wird eher immobiler mit der Größe des Blechs um einen herum.

Und mit dem Fahrrad habe ich immer alle Argumente auf meiner Seite. Und noch dazu Spaß und Gesundheit. Darum geht es mir im Grunde genommen.

Lange Rede, und jetzt endlich zu der Entscheidung der Stadt Karlsruhe, dass Fahrverbote nicht geplant sind und den Leserbriefen dazu:

den Artikel von ka-news.de er ist  dem Artikel von der BNN am 10.03. ähnlich



"Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten"

Es handelt sich um einen Beitrag der BNN Mitarbeiterin Frau Theresa Rauffmann und ein Foto von Herrn Sandbiller.


Leserbrief: 
Nicht nur Messwerte
Zum Artikel: „Vorerst keine Fahrverbote“:
„Keine größeren Probleme mit den relevanten Luftgrenzwerten hat die Stadt Karlsruhe – anders als in Stuttgart . Dabei wird z. B. die Stickstoffdioxidbelastung nur an der Messstation Reinhold-Frank-Straße gemessen. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm wurde dort in 2016 und 2017 jeweils gerade um ein (!!!) Mikrogramm unterschritten, und führte damit zu keiner Beanstandung. Allerdings war in 2016 und 2017 die Reinhold-Frank-Straße wegen der Baustellensituation im Karlsruher Stadtgebiet viel weniger frequentiert als früher. Es ist schon daher mehr als zweifelhaft, dass sich die Luftqualität in Karlsruhe wirklich verbessert hat: Dies nämlich bei einer Südtangente, die im Schatten von zwei riesigen Kohlekraftwerken und/oder ausgangs der Kriegsstraße beim Kühlen Krug von täglich bis zu fast 100 000 Fahrzeugen (davon bis zu 20 000 Lkw – streckenweise ohne Mautgebühren!) befahren wird – mit vielen Geschwindigkeitswechseln –, sowie bei einer Durchquerung der A 5- und A 8-Autobahn durch Karlsruhe mit vielen Staus und z. B. auch einer sehr stark frequentierten B 36 im Wohnraum Mühlburg Richtung Neureut mit vielen Ampeln. Aber auch deshalb, weil die Messstationen in Baden-Württemberg nicht immer dort aufgestellt sind, wo der Verkehr wirklich am stärksten ist – siehe oben. Die Luftqualität ist also nicht immer allein nach den amtlichen Messwerten zu beurteilen. Entscheidend ist vielmehr, wo gemessen wird. Die Verantwortlichen von Karlsruhe sollten sich daher nicht allein auf den Lorbeeren des guten Öffentlichen Personennahverkehrs und des immer besser ausgebauten Radfahrnetzes ausruhen. Es gibt nach wie vor gerade auch im Zeichen des Klimawandels für die Stadt Karlsruhe noch viel zu tun. Irgendwann wird Karlsruhe auch an einer echten Verkehrsverstetigung und einer oft beschworenen moderaten Geschwindigkeitsbegrenzung auf den oben angebenen Hauptstrecken sowie wenigstens einer Abschaltung des sehr alten EnBW-Kohlekraftwerks im Rheinhafen nicht mehr vorbeikommen, wenn Karlsruhe wirklich schnell und kostengünstig bessere Luft-, Klima- und Lärmwerte für seine Bürger – und nicht nur für diese – erreichen will!“

Hartmut Siebler,
Karlsruhe-Knielingen





BNN 22.03.2018
Folgen der Abgase
Zu „Vorerst keine Fahrverbote“:

Im Artikel in den BNN „Vorerst keine Fahrverbote“ vom 10. März wurde berichtet, dass sich die Luftqualität in Karlsruhe positiv entwickelt. Dem kann ich nicht zustimmen was die Situation in der Eckenerstraße, der Michelinstraße und der näheren Umgebung betrifft. Dort sind die Menschen hilflos Stickoxiden, Feinstaub, Dreck und krankmachendem Lärm Tag und Nacht ausgeliefert. Täglich fahren (Zählung Oktober bis November) circa 3 000 Lastwagen durch. Plaketten spielen keine Rolle. Die Autoindustrie könnte vor Ort bei den Anwohnern die Folgen giftiger Abgase ermitteln und bräuchte keine Tierversuche.
Fahren an der Messstation in der Reinhold-Frank-Straße viele 40-Tonner durch? Wieso steht dort an hochbelasteten Straßen keine Messstelle? Dort gehört eine hin, bei all dem Verkehr. Dort dürfen alle Dreck- und Giftschleudern fahren. Schwerlastwagenverkehr wäre großteils zu vermeiden, wenn die Laster die ihnen zugedachte A 5 benutzen müssten und mindestens nachts für Autos Tempo 30 eingeführt würde.

In vielen Städten ist die Durchfahrt für Laster – zum Beispiel in Rastatt – komplett gesperrt.

Wie sehen die Messwerte aus, wenn man in den durch dieselbetriebene Lastwagen belasteten Straßen misst wie der Eckenerstraße und der Michelinstraße? Wie weit wären sie entfernt von den Werten am Neckartor in Stuttgart?

Immerhin brauchen die Karlsruher nicht nur vorerst keine Fahrverbote in der Umweltzone zu befürchten, wenn das nicht einmal in der Eckenerstraße und Michelinstraße für den Schwerverkehr möglich ist.

Walburga Faller Karlsruhe-Daxlanden.

Mehr zum DieselfahrverbotVCD, der ökologische Verkehrsclub – für eine umweltfreundliche Mobilität - VCD, der ökologische Verkehrsclub – für eine umweltfreundliche Mobilität

In einem Gespräch vor kurzem war ich überrascht, dass es immer noch Menschen gibt, die den Klimawandel als noch nicht wirklich erwiesen ansehen. Und die bass erstaunt waren, als ich unaufgeregt mit rein physikalischen, chemischen Fakten argumentierte.
Wenn man im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß man, dass in keinem Prozess etwas verschwindet oder hinzu kommt, alle Elemente, Verbindungen werden in andere Verbindungen umgewandelt. 
Eine ganz kurze vereinfachte Erläuterung:
500 Millionen Jahre wurde im wesentlichen über Fotosynthese Kohlendioxid (CO2) in Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2) umgewandelt und damit das Leben von Lebewesen, die Sauerstoff zum Leben brauchen, ermöglicht.
Seit dem Beginn der Industrialisierung vor 250 Jahren wird dieser 500 Millionen Jahre dauernde Prozess in atemberaubenden Tempo rückgängig gemacht, indem man den Kohlenstoff (C) aus diesen fossilen Lagern mit Sauerstoff (O2) verbrennt und wieder in Kohlendioxid CO2 zurückverwandelt. Nebenbei werden noch viele schädliche Stoffe freigesetzt.
Wenn wir den letzten Tropfen Öl, das letzte Stück Kohle verbrannt haben, dann haben wir einen CO2-Planeten mit einer Treibhausatmosphäre wie die Venus. Unbewohnbar für Menschen und Tiere. Die Erde ist fast wieder wüst und leer. Der Planet geht dabei nicht zugrunde, aber braucht wieder ein halbe Milliarde Jahre, um für unsereins bewohnbar zu sein. 
Und unser blauer Planet ist ein wundervoller Planet. Lasst ihn uns genießen :-)