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Samstag, 15. September 2018

CM 28.09.2018 Freunde für Fremde

CM 28.09.2018 Freunde für Fremde
261 sind mitgeradelt


Start: Beginn: Kronenplatz 
(R) Markgrafenstr. (KL) Karl-Friedrich-Str. (R) Kriegsstr. (G) Tunnel unter Karlstr. (G) Kriegsstr. (R)Weinbrennerstr. (KL) Yorckstr. (L) Wichernstr. (R) Kriegsstr. 
*(GR unten) Zeppelinstr. (R) Liststr. (R) Kohlenstr. (L) Ziegelstr.
* (L) Liststr. (R) Zeppelinstr. (L) Benzstr. (L) Junker-u-Ruh-Str. (R) Bannwaldallee (G) Neue-Anlage-Str.
(L) Litzenhardtstr. (G) Bulacher Str. Wartburgstr. (R) Marie-Alexandra-Str. (L) Gebhardstr. (L) Ebertstr.
(R) Brauerstr. (R) Klauprechtstr. (L) Hirschstr. (R) Kriegsstr. (L) Karlsstr. (R) Herrenstr. (R) Erbprinzenstr.
 (L) Ritterstr. (L) Ständehausstr. 
Ende am Ständehaus

Rückblick
War es nur das spätsommerliche warme Wetter oder der wachsende Spaß, mit anderen auf der Critical Mass mitzuradeln? 261 Mitradlerinnen und Mitradler freuten sich wieder miteinander an diesem Ereignis. Aufgefallen ist, dass immer mehr Kinder dabei mitradeln. Und das kann noch mehr werden, das nächste Mal wollen sie mit ihren Klassen am Kronenplatz aufkreuzen.
Das Ziel war diesmal das Ständehaus, wo es den Dokumentarfilm 'Konzerne als Retter?' der Filmemacherin Caroline Nokel zu sehen gab. Ein Abschluss, der auch einige aus unserer CM interessierte, die Recherchen von Frau Nokel und die Diskussion im Anschluss regten zum Nachdenken über das Thema an, wie Alternativen aussehen könnten, Hunger und Armut nachhaltig zu bekämpfen, wo Chancen und Gefahren liegen, wenn staatliche Entwicklungshilfe und Privatwirtschaft in Kooperation eine grössere Hebelwirkung erwirken wollen. Wie kann man dabei auch die Erfahrungen und Resourcen der Kleinbauern, die ja ihr Land schon seit Generationen bearbeiten, mit einbeziehen, sodass es wirklich für alle Seiten win-win-Situationen gibt. Aber das ist ein großes anderes Thema, was natürlich weder die Dokumentation noch die Diskussion ad hoc lösen können.
Aber wir sind ja intelligente Menschen, immer die Zukunft im Blick, weit über den Lenker hinaus, nichts verstellt uns den Blick. Auf dem Fahrrad ist man offen. So, und damit habe ich auch wieder die Kurve zurück auf einen Rückblick zum Fahrradereignis Critical Mass :-)  

 Der Kronenplatz füllt sich, immer mehr Familien genießen es, dass man mit ihren Kindern entspannt mitradeln kann. So wird die Lust an der Mobilität abseits vom Auto spielerisch weitergetragen. Und es ist ja auch jedes mal interessant, was alles an Fahrräder dabei sind, Rischka, Velomobil, Tandem, … 


Am Friedrichsplatz kommt die Critical Mass an, pünktlich, um auch Interessierten den Besuch der Veranstaltung im Ständehaus zum Thema "Freunde für Fremde" zu ermöglichen.



Pressemeldung Vorschlag
(die veröffentlichte Pressemeldung steht weiter unten)

Critical Mass Karlsruhe kooperiert mit "Freunde für Fremde"

Am 28. September ist der letzte Freitag im Monat und damit wie jeden Monat der Tag, an dem sich um 18h Karlsruher RadlerInnen am Kronenplatz einfinden, um gemeinsam durch die Stadt zu radeln. Gleichzeitig ist es der Tag des Flüchtlings. Was liegt also näher als dies zum Motto zu nehmen und die Tour mit Organisationen zu koordinieren, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

So wurde also der Kontakt gesucht zu Organisationen, die sich in Karlsruhe und darüber hinaus um Flüchtlinge kümmern. Darunter der Verein Freunde für Fremde e.V., der unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Karlsuhe und andere Gruppen um 19:30 Uhr im Ständehaussaal den Dokumentarfilm 'Konzerne als Retter?' der Filmemacherin Caroline Nokel zeigen wird (mehr siehe Anhang).

Ein perfektes Timing, um die Route, die dieses Mal knapp 12 km lang sein wird, direkt dort enden zu lassen. So können Interessierte sich im Beisein der Autorin anschauen, wie Konzerne an der Entwicklungshilfe verdienen, ohne dabei allzu viel Gutes für die Menschen vor Ort zu erreichen. Die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin wird im Anschluss an die Vorführung auch für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Tour selbst führt vom Kronenplatz über die Kriegs-, Zeppelin- und Liststraße an der Flüchtlingsunterkunft in der Felsstraße vorbei. Dann weiter über die Bannwaldallee, Litzenhard- und Brauerstraße zum Platz der Menschenrechte vor dem ZKM. Dieses Zwischenziel soll auch an Artikel 14 der UN Charta der Menschenrechte hinweisen: "(1) Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen." Schließlich über Klauprecht-, Hirsch-, Krieg- und Herrenstraße zur Ständehausstraße.

Es wäre schön gewesen, noch viele weitere relevante Punkte in der Stadt anfahren zu können, wie z.B. die Fahrradwerkstatt von ‚Bikes without Borders‘ im Menschenrechtszentrum an der Durlacher Allee. Dort werden von der Initiative Fahrräder repariert und Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, um diesen Mobilität zu ermöglichen. Dies wäre der perfekte Brückenschlag gewesen zwischen den beiden Themen Flüchtlinge und Fahrrad. Somit soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Initiative ‚Bikes without Borders‘ sich immer über Mithilfe, Unterstützung und Radspenden freut.

So hofft die Critical Mass weiter auf ähnlich regen Zuspruch und Teilnahme wie in den vergangenen Monaten, um die Fahrt zu einem eindrücklichen Erlebnis für Teilnehmer wie Passanten werden zu lassen.

 Tomas Gentner



Weitere Informationen zum Film "Konzerne als Retter" 


Freunde für Fremde e.V., Karlsruhe - Home






Flyer zum Tag des Flüchtlings






Hier das wesentliche als Text:



Konzerne als Retter?
Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Dokumentarfilm - 86 min. D 2017, NDR / arte


Millionen Afrikaner sehen keinen anderen Weg aus dem Elend, als die Flucht nach
Europa, nach Deutschland. Selbst unter Lebensgefahr. Um den Flüchtlingsandrang
einzudämmen, will die Bundesregierung in Afrika Fluchtursachen bekämpfen und hat
damit die staatliche Entwicklungshilfe beauftragt. Die setzt dabei zunehmend auf die
Privatwirtschaft. Nur sie, so das zuständige Ministerium, könne effizient Armut und Hunger
in der Welt bekämpfen. Tut sie das wirklich?
Die Dokumentation beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im
Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch
deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin
zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und
Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen.
Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder
durch die Industrie und macht deutlich, wem solche Projekte der Entwicklungshilfe nützen
und wem sie eher schaden: Eine neue Spielart des Kolonialismus.
Die Autorin: Caroline Nokel, Jahrgang 1971, Studium
Neuere Geschichte, Romanistik, Germanistik in Tübingen und
Aix-en-Provence, Masterclass an der deutsch/französischen
Filmakademie in Ludwigsburg und FEMIS in Paris,
Deutsch/Französischer Journalistenpreis 2002,
Journalistenpreis des Bundes der Steuerzahler NRW 2010,
lebt als freie Filmemacherin in Köln.
Sie wird während der Vorführung anwesend sein und im
Anschluss für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Freitag, den 28. September 2018
19.30 Uhr
Ständehaussaal Karlsruhe
(im Untergeschoss der Stadtbibliothek)
zum „Tag des Flüchtlings“ 2018
Veranstalter: Freunde für Fremde e.V. mit Unterstützung des Kulturbüros des
Kulturamtes der Stadt Karlsruhe.
Mitveranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker KA, Deutsch-Afrikanischer Verein,
AfriKA-Union KA, IBZ, Weltladen KA, Menschenrechtszentrum KA, amnesty international


KA, Flüchtlingshilfe KA, Stoffwechsel e.V., Critical Mass Karlsruhe.





Vor der Abendveranstaltung gibt es eine Aktion von Critical
Mass Karlsruhe zum Tag des Flüchtlings:
Deren monatliche Fahrradtour findet am 28.09. zum "Tag des Flüchtlings" statt und ist
deshalb thematisch auf diesen Anlass abgestimmt.
Der Start ist um 18 Uhr am Kronenplatz in Karlsruhe und wird pünktlich zum Filmstart um
19.30 Uhr am Neuen Ständehaus (Stadtbibliothek) in der Ständehausstraße enden, so
dass anschließend der Filmabend besucht werden kann.
Die Tour selbst führt vom Kronenplatz über die Kriegs-, Zeppelin- und Liststraße an der
Flüchtlingsunterkunft in der Felsstraße vorbei. Dann weiter über die Bannwaldallee, Litzenhardt-
und Brauerstraße zum Platz der Menschenrechte vor dem ZKM. Dieses Zwischenziel
soll auch an Artikel 14 der UN Charta der Menschenrechte hinweisen: "(1) Jeder
hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen."
Schließlich über Klauprecht-, Hirsch-, Krieg- und Herrenstraße zur Ständehausstraße.
Es wäre schön gewesen, noch viele weitere relevante Punkte in der Stadt anfahren zu
können, wie z.B. die Fahrradwerkstatt von ‚Bikes without Borders‘ im Menschenrechtszentrum
an der Durlacher Allee. Dort werden von der Initiative Fahrräder repariert und
Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, um diesen Mobilität zu ermöglichen. Dies wäre der
perfekte Brückenschlag gewesen zwischen den beiden Themen Flüchtlinge und Fahrrad.
Somit soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Initiative ‚Bikes without Borders‘ sich immer
über Mithilfe, Unterstützung und Radspenden freut.
Jeder kann an der ca. 12 km Tour quer durch die Stadt teilnehmen. Bei einem Durchschnittstempo
von ca. 14 km/h ist jeder, egal ob jung oder alt, egal ob mit Stadt- oder
Rennrad, mit Liege- oder Lastenrad, herzlich willkommen.
„Critical Mass" ist eine weltweite unabhängige Bewegung, die es seit 2015 auch in Karlsruhe gibt. Immer am
letzten Freitag des Monats treffen sich fahrradbe-geisterte in Karlsruhe um 18 Uhr am Kronenplatz. Jeder
hat andere Beweg-gründe mitzufahren. Ein gemeinsames Ziel ist dabei, darauf hinzuweisen, dass das
Fahrrad viele der aktuellen Probleme lösen kann, mit denen wir zurzeit konfrontiert werden. Vor gut 200 Jahren
genau hier in Karlsruhe erfunden, hat das Fahrrad eine bewegte Geschichte hinter und seine besten Zeiten
vielleicht erst noch vor sich. Von einer Auto-fixierten Verkehrspolitik in den Hintergrund geschoben und
die Radelnden häufig als ‚Verkehrs-Rowdies' diffamiert, hat der Radverkehr bereits vor einigen Jahren begonnen,
sich aus seinem Schattenda-sein zu befreien. Weltweit begannen RadlerInnen sich zu organisieren,
um die Gleichberechtigung des Fahrrads als Verkehrsmittel einzufordern. Man sah und sieht sich zum einen
damit konfrontiert, dass das Fahrrad in der Verkehrspla-nung nicht annähernd gleichberechtigt berücksichtigt
wird. Zudem werden die bestehenden Rechte der RadlerInnen im Straßenverkehr nicht wirksam urchgesetzt
und geschützt. In Zeiten von Diesel-Gate, Kartellabsprachen innerhalb der deutschen Automobilindustrie,
hohen Schadstoffbelastungen und drohen-den Fahrverboten kann das Fahrrad mit geringem Aufwand so
viele dieser Pro-bleme zumindest deutlich entschärfen. Viele Städte weltweit zeigen mit tollen, innovativen,
dabei aber oft so einfachen Ansätzen, was alles erreicht werden kann, damit am Ende der Umbruch gelingt
und der Verkehrsraum Stadt wieder zu einem Lebensraum wird.
Mehr Infos: cm-ka.de

Westenaktion:

Beendet für die Softshell-Westen, sie können nicht mehr bestellt werden. Die Warnwesten sind weiterhin immer verfügbar.







Stadt beteiligt sich am Parking Day 2018


Internationaler Aktionstag am 21. September / Parkplätze werden zu Aufenthaltszonen
"Wieviel schöner könnten Einkaufbummel und Flanieren in der Stadt sein, wenn nicht überall Parkplätze für Autos die Gehwege einschränken?" – wer hat sich noch nicht diese Frage gestellt? Auf das Thema Flächenverbrauch durch parkende Autos möchte der Park(ing) Day 2018 aufmerksam machen. Wie jedes Jahr seit 2005 will dieser internationale Aktionstag auch dieses Mal am dritten Freitag im September modellhaft den öffentlichen Raum für die Fußgängerinnen und Fußgänger vom ruhenden Kfz-Verkehr "zurückerobern". An diesem Aktionstag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: In der Hirschstraße etwa luden im vergangenen Jahr Bewohner vorbeikommende Passanten zum Kaffee auf einem Parkplatz ein, in der Steinstraße animierten Rollrasen und Liegestühle zum Verweilen. Im Passagehof wurden Parkplätze in eine Sitzgruppe verwandelt. 
Dieses Jahr findet der Aktionstag am 21. September erstmals mit Beteiligung der Stadt Karlsruhe statt. "Da ich am liebsten zu Fuß in der Stadt unterwegs bin, finde ich diese Aktion unterstützenswert", betont Baubürgermeister Michael Obert. Der Schwerpunkt des diesjährigen Park(ing) Day liegt von 13 bis 22 Uhr auf der nördlichen Karlstraße vor dem Prinz-Max-Palais. Organisiert werden die Aktionen in der Innenstadt vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und weiteren Initiativen. VCD-Vorstand Manuel Quinting ist begeistert von der positiven Resonanz im Vorfeld. "Ich freue mich, dass wir so viele Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen gewinnen konnten. Ein besonderes Highlight werden die Lesungen für Kinder der Kinder- und Jugendbibliothek sein." Neben der Bibliothek beteiligen sich auch mehrere Geschäfte und Gastronomen. Außerdem ist das Stadtplanungsamt mit einem Infostand vor Ort und will mit Passanten über die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Teil der Karlstraße ins Gespräch kommen.
Neben dieser zentralen Aktion werden auch in anderen Stadtteilen zahlreiche Parkplätze kreativ umgestaltet. Wer noch spontan am Park(ing) Day teilnehmen möchte und einen Parkplatz vor dem Haus zu einem schöneren Ort machen möchte, kann sich beim VCD unter der Mailadresse karlsruhe@vcd.org beraten lassen.





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Pressemitteilung zur Critical Mass 28.09.2018