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Freitag, 27. September 2019

CM 27.09.2019 FFF Climate Mass 13,6 km

CM 27.09.2019 FFF Climate Mass  13,6 km
708 waren es diesmal, soviele sind bis jetzt noch nie mitgeradelt.


https://www.gpsies.com/map.do?fileId=diudnnujvtdrmamx

Kronenplatz
Kronenstr. -
Zirkel - 
Herrenstraße - 
Erbprinzenstr. - 
Markgrafenstr. -
Fritz-Erler-Str. - 
Ludwig-Erhard-Allee - 
Kapellenstr. -
Karl-Wilhelm-Str. - 
Georg-Friedrich-Str. - 
Gerwigstr. - 
Tullastr. -
Durlacher Alle - 
Wolfartsweierer Str. - 
Ludwig-Erhard-Allee -
Kriegsstraße - 
Ettlinger Straße - 
Poststr. - Bahnhofplatz -
Bahnhofstr. - 
Jollystr. - 
Roonstr. - 
Hirschstr.  - 
Gartenstr. -
Brauerstr. - 
Kriegsstr. - 
Weinbrennerstr. - 
Yorckstr. - 
Kaiserallee -
Amalienstr. - 
Ende am Stephanplatz


Rückblick

Es regnet und regnet, es sieht nicht so aus, als ob das ein Wetter wäre, das viele auf den Kronenplatz locken würde

Da habe ich mich aber getäuscht. Der Kronenplatz füllt sich rasant. Viele neue Gesichter. Und noch mehr junge Radlerinnen und Radler.
Da hatte der Himmel ein Einsehen, wenn Engel reisen … Der Regen zog sich zurück, für heute hatte er genug fürs Klima getan. Jetzt sollen wir mal dran.
Die Bühne war jetzt frei für alle 708 fürs gute Klima begeisterten Menschen auf ihren Fahrrädern. Das sind mehr als doppelt soviele wie die 348, die im Mai 2019 mitgeradelt sind.

Fridays for Future, am Freitag vor einer Woche zeigten 21.000 für den Klimaschutz Demonstrierende, dass die Sorge um den Erhalt der Schöpfung die Menschen auf die Straße bringt und an diesem CM - Abend auf das Fahrrad. Wir wurden nicht nur gesehen sondern auch gehört. Ja, dass Fridays for Future die Einladung angenommen hat, bei der Critical Mass mit zu radeln, war laut zu hören. Nicht nur das Läuten der Fahrradklingeln wie sonst bei der Critical Mass war zu hören, lautstark aus hunderten Kehlen schallte es "Motor aus … Klimaschutz an …" "Es gibt kein Menschenrecht, SUV's zu fahren …" und weitere Statements entlang der Route den zahlreichen Menschen am Straßenrand entgegen und machte den Autofahrern deutlich, wem langfristig gesehen, die Zukunft der Mobilität gehört. Das Ziel ist, das langfristig immer kürzer werden zu lassen. Denn wir haben keinen Planeten B, und unendlich lang ist die Zeit auch nicht mehr, die wir haben. 
Es sind die Schülerinnen und Schüler, die Generation, die ein Recht darauf hat, ihre Zukunft zu leben und zu gestalten, die sich jetzt nicht mehr aufhalten lassen, dafür auf die Straße zu gehen, immer und immer wieder.

Zukunft haben wir alle nur, wenn wir die Zeichen der Zeit erkennen. Wir können versuchen, in kleinen Schritten die Ziele zu erreichen. Aber wir werden die Ziele so nicht erreichen, denn es wird immer teurer in jeder Hinsicht
Diejenigen, die das schneller erkennen, können Vorreiter sein, können und müssen Techniken und Verhaltensweisen entwickeln, um nicht nur zu reden, sondern müssen vor allem handeln und gestalten.

Denn wer zu spät kommt, ist nur noch der Getriebene, der nur noch reagieren kann und nicht mehr agieren. Noch haben wir die Wirtschaftskraft und den Wohlstand, um diese als Investition für die Zukunft zur Rettung unseres blauen Planenten, den einzigen, den wir haben, einzusetzen und damit zu mehren. Alles andere ist selbst zerstörend. Aus dieser Erkenntnis wächst die Dynamik, die diese Bewegung entwickelt.

Und ich wette, dass die 708 von heute nicht das letzte Topergebnis bleiben werden. Denn die Handelnden sind nicht nur die Politiker.

Die Handelnden sind wir alle. Seien wir uns dieser eigenen Verantwortung bewusst, wir können es :-)

Hier noch der Blog von Thomas in KA-Radler:
Rekord in Karlsruhe
Leider habe ich nur wenige Bilder, die ich mit euch teilen kann. Ansonsten hatte ich gestern bei der Critical Mass oder auch Climate Mass von Fridays for Future genug mit dem Zählen der Teilnehmer zu tun. Auf jeden Fall hat die gestrige Veranstaltung einen Rückblick verdient, denn es wurde - wie von mir erhofft - trotz des vorher noch teils heftigen Regens richtig GROSS.
mehr siehe:




Hier noch Bilder zur Tour von David:






Hier noch Bilder zur Tour von Lars:














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Liebe Radlerinnen und Radler,




heute endet mit der Critcal Mass (s.u.) und der anschließenden Veranstaltung um 20:00 Uhr, in der Karlshochschule, Karlstr. 36-38, mit Bettina Liesbach, eine beeindruckende Aktionswoche der Bewegung "Fridays for Future".  12 000 Demonstrierende und excellente Vorträge wie der von Hans-Josef Fell https://www.parents4future-ka.de/hier-anschauen-vortrag-hans-josef-fell/ machten diese Woche zu einem historischen Ereignis.

==> Anmerkung von Thomas:



vielleicht für all diejenigen interessant, die letzten Freitag auch auf der Demo waren. Die Teilnehmerzahl wurde aufgrund von Zählungen und nachträglichen Auswertungen korrigiert.


Es waren demnach mindestens 21.000!!!


Gruß, Thomas


Zeigen wir heute wieder, dass wir massenhaft viele sind. Es ist begrüßenswert, aber es reicht nicht, einige Lastenräder zu subventionieren (s.u.). Diese und alle anderen Räder brauchen mehr PLATZ !!!! 

Verkehrswende jetzt!!!!
Euer Team der Critical Mass Karlsruhe
Nächstes Treffen: 7.Oktober, 18:00 Uhr, Umweltzentrum, Kronenstraße 9





Pressemeldungen:






Critical Mass trifft FridaysForFuture
BNN 27.9.2019 – Am letzten Freitag im Monat ist Critical-Mass-Zeit. Um 18 Uhr geht es am Kronenplatz auf die Räder mit der Absicht, dass Radfahrende nicht mehr als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt werden. Diesen Monat steht die Critical Mass ganz unter dem Motto des Klimaschutzes. Die Route ist 13,6 Kilometer lang, der Endpunkt am Stephanplatz wird gegen 20 Uhr erreicht. Weiteres auf cmkarlsruhe.blogspot.com.


Der Trend zum Lastenrad

Baubürgermeister Fluhrer präsentiert auf Cargobike Show neues Förderprogramm

„In Berlin bereits alltäglich“



BNN 26.09.2019 eki. Vorne oder hinten, das ist in diesem Fall eine zentrale Frage. Beim weißen Lastenfahrrad des Herstellers Urban Arrow befindet sich die Transportschale für Gepäck und Nachwuchs nämlich zwischen Sattel und Lenker, und beim Familienmodell von Bicicapace nehmen die kleinen Passagiere in einem Kindersitz hinter dem Sattel Platz. „Weil sich dadurch der Lenker direkt über dem Vorderrad befindet, fühlt sich die Fahrt mit diesem Lastenfahrzeug an wir normales Fahrradfahren“, erläutert Colin Pöstgens einen der markanten Unterschiede zwischen den beiden Lastenradmodellen. Und Pöstgens muss es wissen, schließlich rührt er als einer der Mitbegründer der Cargobike Show bei einer zweiwöchigen Tour durch die Bundesrepublik die Werbetrommel für den Einsatz von Lastenrädern im urbanen Raum. Am Mittwoch war die Cargobike Show bereits zum fünften Mal in der Fächerstadt zu Gast und präsentierte auf dem Friedrichsplatz gemeinsam mit mehreren Fahrradhändlern aus der Region die neuesten Lastenradmodelle.

„In Berlin gehören Lastenräder schon zum alltäglichen Erscheinungsbild“, so Pöstgens, und auch in anderen Großstädten wie Köln oder München seien die umweltfreundlichen Transportvehikel im Kommen. Kaufinteressenten müssen für ein neues Lastenrad zwar immer noch 2 000 bis 4 000 Euro investieren, verwies Pöstgens auf die hohen Anschaffungskosten, doch mittlerweile wird die Anschaffung eines solchen Rades von Bund, Ländern und zahlreichen Kommunen finanziell gefördert. In Karlsruhe gibt es künftig ebenfalls einen Fördertopf für Lastenräder. Weil sich der Gemeinderat am Dienstag mit großer Mehrheit hinter einen Vorschlag der Stadtverwaltung stellte, werden in den kommenden Jahren insgesamt 250 000 Euro für das Förderprogramm „Lastenräder für Karlsruher Familien“ in den Haushalt eingestellt. „Damit wollen wir vor allem die derzeitige Hemmschwelle für den Kauf eines solchen Rades abbauen und die Leute zum Umsteigen vom Auto aufs Rad motivieren“, betonte Baubürgermeister Daniel Fluhrer auf der Cargobike Show.

Wenn in Karlsruhe erst einmal genügend Lastenräder auf der Straße zu sehen seien, würde dies dann hoffentlich Nachahmer auf dem Plan rufen. Im Zuge des Förderprogramms gibt es für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung einen einmaligen Zuschuss von 800 Euro und für Lastenpedelecs einmal 1 200 Euro. Sozial schwächer gestellte Familien erhalten nach Vorlage des Karlsruher Kinderpasses eine um 200 Euro höhere Förderung. Und wer während des drei Jahre dauernden Förderzeitraums sein Auto abmeldet oder kein Auto besitzt und kein neues anmeldet, erhält noch einen zusätzlichen Umweltbonus von 500 Euro. Förderberechtigt sind Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren, Wohnsitz in Karlsruhe. Gewerbetreibende können das Förderprogramm des Landes in Anspruch nehmen. „In Karlsruhe gibt es bekanntlich die idealen Voraussetzungen für den Einsatz von Lastenrädern“, so Fluhrer. Künftig wolle die Stadtverwaltung auch Infrastruktur für die Nutzung der teilweise sperrigen Vehikel schaffen und Fahrspuren sowie Abstellmöglichkeiten einrichten.

Service
 
Die Anmeldefrist für das Förderprogramm „Lastenräder für Karlsruher Familien“ beginnt am 1. November und endet am 31. Januar 2020. Anträge gibt es unter www.karlsruhe.de/radverkehr


INFORMATIONEN RUND UM DAS THEMA LASTENRAD gab es am Mittwoch auf dem Friedrichsplatz. Dort machte die Cargobike Show Station. Foto: jod




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Critical Mass meets FridaysForFuture

Am 27.09. steigen wir wie an jedem letzten Freitag im Monat um 18Uhr
am Kronenplatz auf die Fahrräder mit der Absicht, dass Radfahrende
nicht mehr als Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt
werden, für eine Verkehrswende hin zum Fahrrad und genießen das
gemeinsame Radfahren ohne durch Autos gefährdet zu werden.
Diesen Monat steht die Critical Mass ganz unter dem Motto des
Klimaschutzes. Der Verkehrsektor ist immer noch für einen großen
Anteil der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Die
Emissionen steigen sogar immer noch. In gewissem Sinn handelt es sich
diesen Monat um eine Critical Climate Mass, denn die Klimakrise wird
uns alle betreffen, wenn wir nicht jetzt ernsthaft Schritte zur
Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ergreifen. Die Wissenschaft sagt es seit
Jahrzehnten, jetzt ist es Zeit für die Politik zu handeln.
Gleichzeitig bildet die Radtour den Abschluss einer Aktionswoche, die
von der FridaysForFuture-Bewegung zwischen Klimakabinett in
Deutschland und UN-Klimagipfel organisiert wird, mehr dazu findet man
auf fffka.de.
Die Route ist 13,6km lang und führt zunächst westwärts durch den
Zirkel, der Dank der Durchfahrtssperre für Kraftfahrzeuge endlich
angenehm mit dem Fahrrad befahrbar ist. Nach einem kurzen Intermezzo
durch die Innenstadt geht es weiter in Richtung Osten. Am
Karl-Wilhelm-Platz angekommen fahren wir weiter gen Süden zum
Oststadtkreisel. Via Ludwig-Erhard-Allee und Kriegsstraße geht es
zurück bis zur Schlossachse, die uns bis zum Hauptbahnhof führt. Von
dort aus geht es über die Hirschbrücke, am Weinbrennerplatz vorbei,
durch die Yorkstraße und schließlich Kaiserallee zum Endpunkt am
Stephanplatz, den wir um kurz vor 20 Uhr erreichen werden. Genaueres
findet man auf cmkarlsruhe.blogspot.com

Passend zum Thema der Critical Mass findet dann um 20 Uhr in der 

Karlshochschule International University, Karlstraße 36-38, eine Podiumsdiskussion

zur kommunalen Klimaschutzpolitik statt.


Hier der neuste Beitrag von Thomas von KA-Radler, unter anderem auch mit allen Terminen in dieser Klimawoche vom 20.09.- 27.09.2019







Viele Termine demnächst und dann eine besondere CM




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